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Baustelle 
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Hier finden Sie ab irgendwann 2010 eine aktualisierte Version meiner
Bibliographie der französischen Kriminalliteratur in deutschen Übersetzungen.
Frühere Versionen davon waren bis Anfang 2006 auf der Homepage der UFO Buchhandlung Freiburg zugänglich gewesen.
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Hier im Folgenden die veraltete Version (Stand Februar 2005), als reiner Text, ohne Titelbilder, ohne Links. - Diese Textdatei wird der Ausgangspunkt sein für meine demnächst überarbeitete Version.
Robert Schekulin, 2. Juli 2009
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Französische Krimis in deutschen Übersetzungen 1997-2005
Eine kommentierte Bibliographie: aktuell lieferbare Bücher; vergriffene Bücher, die aber irgendwann lieferbar waren im Zeitraum 1997-2005; angekündigte Neuheiten des Jahres 2005, soweit mir bekannt.
Stand: Februar 2005
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Einige persönliche Vorbemerkungen
Anfang 1997 wollte ich einfach mal alles auflisten, was es jemals gab an Krimi-Übersetzungen aus dem Französischen. Es steht schließlich alles, mehr oder weniger zuverlässig, in Walkhoff-Jordans "Bibliographie der Kriminalliteratur 1945-1984" sowie im Folgeband "1985-1990".
Aber es reichte mir dann schon, mal unter "A" nachzuschlagen in Walkhoff-Jordans erster Bibliographie. Unmengen französischer Krimis lagen irgendwann auf deutsch vor und sind heute nicht mehr zu haben. Und keineswegs bloß abwegiges Zeug. Allein unter "A" finden sich 31 Titel von 12 Autoren, darunter Klassiker wie Amila, Andréota, Arnaud und Aveline - alles nicht mehr lieferbar.
Warum gibt es so wenige, ältere wie neue, französische Krimis in deutschen Übersetzungen? Unsere krimitraditionsreichen Nachbarn sind doch Meister im Verfassen hilfreicher Sekundärwerke!
Die Pariser "BILIPO / Bibliothèque des littératures policières" (toll, dass es so etwas überhaupt gibt!) publiziert alljährlich ihren kritischen Katalog "Les crimes de l'année". Außerdem kann man der Vereinigung "813 - Les amis de la littérature policière" beitreten und erhält dann drei Mal jährlich die gleichnamige informative Mitglieder-Zeitschrift. Und wer verlegerisch ganz frisch einsteigen will, lese zur Orientierung vielleicht vorab Rudolf Brenners Essay "Polar made in France - Die Entwicklung des modernen französischen Kriminalromans" im "Krimi-Jahrbuch 1990".
Nun will ich aber nicht nur die Abwesenheit wichtiger Bücher und Autoren bejammern. Sondern mich auch über Vorhandenes, Lieferbares freuen.
Dem Haymon Verlag verdanken wir die wichtige Algerien-Bürgerkrieg-Trilogie von Yasmina Khadra, dem Unionsverlag Jean-Claude Izzos preisgekrönte Marseille-Trilogie. Diogenes bringt den monumentalen Klassiker Simenon neu heraus, Kiepenheuer & Witsch bescherte uns endlich Neuausgaben, sogar Neuübersetzungen, von Pennacs Malaussène-Romanen, und Scherz übersetzt die auch schon fast klassischen Provence-Romane von Pierre Magnan. Verdient große Erfolge genießen hierzulande der Thriller-Bestseller Jean-Christophe Grangé (bei Lübbe) und meine beiden Lieblingsautorinnen Brigitte Aubert (btb) und Fred Vargas (Aufbau Verlag) - übrigens, chère Fred: Ganz herzlichen Glückwunsch zum Deutschen Krimipreis 2004!
Aber vor allem gibt es, bereits im sechsten Jahr, eine hochkarätige Noir-Reihe beim Distel Literaturverlag: Hier kommen zwei Unverzichtbare, Jean-Patrick Manchette und Jean-Bernard Pouy, endlich wieder auf den deutschen Markt, und hier sorgen unter anderem drei tolle Noir-Autorinnen für frischen, herzerfrischenden Wind aus Südwest. Zudem sind mit Zebu und Assoziation A neuerdings zwei weitere Kleinverlage mutig in die Bresche gesprungen. In die Marktlücke? Nein, denn wenn es wirklich eine wäre, dann würden ja unsere Taschenbuch-Großverlage nicht bloß ausnahmsweise mal was Französisches ins Programm nehmen ... so wie beispielsweise Blanvalet die neuen Krimis von Altmeister Demouzon ...
Jedenfalls habe ich die zur Zeit lieferbaren Übersetzungsausgaben von französischen Krimis hier aufgelistet. Autorenalphabetisch, jeweils mit deutschem Titel, Erscheinungsjahr, Aufmachung ("TB" = Taschenbuch, "PB" = Paperback / Broschur, "HC" = Hardcover), Verlag, deutschem Euro-Ladenpreis (oder dem Vermerk: "vergriffen"), Originaltitel und -jahr, Übersetzer(in).
Einmal aufgenommene und später dann als vergriffen gemeldete Titel werden beibehalten, so dass diese Bücherliste ständig wächst.
Bei Büchern, die ich gelesen habe oder die ich auch ungelesen grob einschätzen kann, steht am Schluss ((in Doppelklammern)) oft eine kurze persönliche Bemerkung und/oder das Datum des zugehörigen Eintrags in "Roberts Krimitagebuch" (KTB). Besonders bemerkenswerte Bücher markiere ich vorne mit einem oder zwei Ausrufezeichen: (!) = besonders lesenswert; (!!) = à ne manquer sous aucun prétexte, wie es in ”Les Crimes de l’année” immer so schön heißt.
Voilà. Kritische Kommentare, Korrekturen und Ergänzungen zu dieser Liste sind jederzeit herzlich willkommen!
Robert Schekulin, UFO Buchhandlung Freiburg
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(!) Anthologie: "Morden wie Gott in Frankreich. Die besten Kriminalgeschichten aus Frankreich", herausgegeben von Gisela Eichhorn. 2001 TB Scherz, 382 Seiten; vergriffen. - Enthält die folgenden neun Kriminalgeschichten sehr unterschiedlicher Länge.
Brigitte Aubert, "Schwarze Nächte" / "Nuits Noires" (übersetzt von Karin Schulze; Copyright Rowohlt 1991, französisches Original 1984).
Corinne Bouchard, "Keine Smaragde für Frösche" / "Pas d'émeraudes pour les grenouilles" (übersetzt von Stefan Linster; vorher veröffentlicht in: "Bloody Mummy", 1998 TB Rowohlt).
Pierre Boileau & Thomas Narcejac, "Das Geständnis" / "Le train bleu s'arrète treize fois" (übersetzt von Brigitte Fock; vorher veröffentlicht in: "13 Stationen", 1968 TB Rowohlt).
Maurice Leblanc, "Arsène Lupin" / "Arsène Lupin" (übersetzt von Erika Gebühr; vorher veröffentlicht in: "Meisterdetektive", 1993 TB Diogenes).
Pierre Magnan, "Mein Freund Laviolette" / "Mon ami Laviolette" (übersetzt von Irène Kuhn).
Léo Malet, "Applaus für eine Leiche" / "Gros plan du macchabée" (übersetzt von Hans-Joachim Hartstein; vorher veröffentlicht als eigenständiges Buch, 1991 HC Elster und 1997 TB Rowohlt, französisches Original 1949).
Guy de Maupassant, "Yvette" / "Yvette" (hierzu leider keine sinnvollen Quellen-Angaben; französisches Original 1884; nach KINDLERS LITERATURLEXIKON ist "Yvette" übrigens gar keine Kriminalgeschichte, sondern ein engagiertes psychologisches Liebesdrama um die junge naive Tochter einer Bordellwirtin).
Jean-Bernard Pouy, "Die Flinte im Korn" / "L'arme à gouche" (übersetzt von Heidi Brang; vorher veröffentlicht in: "Bloody Mummy", 1998 TB Rowohlt).
Georges Simenon, "Maigret und Inspektor Griesgram" / "Maigret et l'inspecteur malgracieux" (übersetzt von Angelika Hildebrandt-Essig; vorher veröffentlicht in: Georges Simenon, "Meistererzählungen", 1980 TB Diogenes).
((Auf den ersten Blick eine merkwürdige Mischung aus Tradition und Moderne, aus Klassischem und Aktuellem. Ergibt aber insgesamt einen ziemlich guten Eindruck von Bandbreite und Niveau der französischen Kriminalliteratur. Es fehlt eigentlich nur eine explizit politische Geschichte, von Manchette beispielsweise.))
(!) Anthologie: "Schwarze Gedanken. Kriminelle Geschichten". 2002 TB Aufbau, 207 Seiten; 8,50 Euro(D). - Enthält die folgenden fünf Kriminalgeschichten aus dem Französischen und Italienischen.
Fred Vargas, "Salut et liberté" ("Salut et liberté", 1997; übersetzt von Tobias Scheffel).
Pascal Bruckner, "Die Anonymen Menschenfresser" ("Les Ogres Anonymes", 1998; übersetzt von Michael Kleeberg).
Nino Filastó, "Flucht von Eden" ("Fuga da Eden", 1993; übersetzt von Esther Hansen).
Marc Levy, "Um ein Haar" ("A une seconde près", 2000; übersetzt von Amelie Thoma).
Franco Mimmi, "Vom Vater und vom Sohn" ("Del padre e del figlio", 2002; übersetzt von Esther Hansen).
((Offenbar eine Verlagsanthologie, zur Förderung der Hausautoren, und ohne Nennung eines Herausgebers. Doch alleine für die Vargas-Story bin ich schon dankbar!))
Eliette Abécassis, "Asche und Gold". 2000 HC Diana; vergriffen. 2001 TB Diana/Heyne; vergriffen. "L'Or et la Cendre", 1997; übersetzt von Marie Rahn. ((Internationaler Verschwörungsthriller mit CIA-Agenten, ehemaligen Résistance-Kämpfern, Ordensbrüdern, Nazi-Jägern, einem jungen Historiker und einer Liebesgeschichte. Verlagstext: "Ein grausamer Mord. Motivsuche in dunkelster Vergangenheit. Ein Pakt mit dem Teufel, um das Rätsel zu lösen und die Liebe einer Frau zu gewinnen. So wird für den jungen Helden dieses raffinierten Thrillers die Suche nach der Wahrheit auch eine Suche nach sich selbst und nach dem Ursprung des Bösen im Menschen überhaupt."))
Eliette Abécassis, "Die Jesus-Verschwörung". 1997 HC Hoffmann & Campe; vergriffen. 2000 TB Diana/Heyne; vergriffen. "Qumran", 1996; übersetzt von Brigitte Große. ((Bestseller-Thriller um die Jagd nach einer Qumran-Rolle. Pressezitat aus dem Vorsatztext: "Ein Abenteuerroman und zugleich eine Art metaphysischer Thriller vor dem Hintergrund der judäischen Steinwüste. Die Nähe zu Umberto Ecos Romanen ist unverkennbar - die gleiche Dramatik, die Kombination von Theologie und Kriminalroman."))
Barbara Abel, ”Tödliche Hoffnung”. 2003 TB (Klappenbroschur) Heyne; 9,00 Euro(D). ”L’Instinct maternel”, 2002; übersetzt von Ingeborg Ebel. ((Böser Psycho- oder vielleicht auch Soziothriller: Wohlsituierte Ehefrau wird Witwe ohne Erbschaft und sinnt auf Rache. Ausgezeichnet mit dem Prix Cognac 2002.))
Barbara Abel, ”Nichts schöner als der Tod”. Angekündigt für März 2005: TB Heyne; ca. 8,95 Euro(D).
Ahmed Abodehman, "Der Gürtel". 2002 HC Distel Literaturverlag; 16,90 Euro(D). "La Ceinture", 2000; übersetzt von Stefan Linster. ((Kein Kriminalroman, obwohl im LIBRI-Barsortiment-Katalog als solcher geführt (Schlagwort "Französische Literatur/Kriminalromane"), sondern ein poetischer Roman über eine Jugend in einem saudi-arabischen Bergdorf.))
(!) A.D.G. (= Alain Fournier), ”Kanguroad Movie”. 2005 PB Zebu; 14,80 Euro(D). ”Kanguroad Movie”, 2003; übersetzt von Uta Goridis und Nicole Gabriel. ((Australien-Thriller. Von Rezensent Ulrich Noller (WDR, 3. Januar 2005) hoch gelobt als ”zwischen zwei Buchdeckel gepresstes großes Kino vom Allerfeinsten” und zugleich ”literarisches Vermächtnis” dieses einzigen politisch Rechten unter Frankreichs Noir-Größen.))
(!!) Brigitte Aubert, "Im Dunkel der Wälder". 1997 TB btb/Goldmann; 8,50 Euro(D). "La Mort des bois", 1996; übersetzt von Eliane Hagedorn und Barbara Reitz. ((Erstklassiger Frauenkrimi-Thriller! Grand prix de littérature policière & Prix Michel Lebrun de la Ville du Mans 1996. KTB 04.05.1997.))
Brigitte Aubert, "Die vier Söhne des Doktor March". 1997 TB btb/Goldmann; 7,00 Euro(D). "Les 4 fils du Docteur March", 1992; übersetzt von Susanne Staatsmann. ((Tagebuch-Roman, Rätselkrimi und Psychothriller in einem. Kriminalliterarisches Experiment, das trotz Witz und Spannung nicht ganz gelingt. KTB 04.-05.12.1997.))
(!) Brigitte Aubert, "Marthas Geheimnis". 1998 TB btb/Goldmann; 8,00 Euro(D). "La rose de fer", 1993; übersetzt von Eliane Hagedorn und Barbara Reitz. ((Psycho- und Actionthriller um ein scheinbar gutbürgerliches Ehepaar. KTB 23.01.2000.))
(!) Brigitte Aubert, "Karibisches Requiem". 1999 HC btb/Goldmann; vergriffen. 2001 TB btb/Goldmann; 9,00 Euro(D). "Requiem Caraïbe", 1997; übersetzt von Gabrielle und Georges Hausemer. ((Toller Karibik-Thriller, spannend, drastisch, komisch. KTB 03.-05.01.2000.))
(!) Brigitte Aubert, "Sein anderes Gesicht". 2000 TB btb/Goldmann; 8,00 Euro(D). "Transfixions", 1998; übersetzt von Eliane Hagedorn und Barbara Reitz. ((Serienkiller-Thriller im Rotlichtmilieu von Nizza, erzählt aus der befremdlichen Perspektive eines masochistischen Transsexuellen. KTB 22.-26.06.2001.))
Brigitte Aubert, "Tod im Schnee". 2001 TB btb/Goldmann; 9,00 Euro(D). "La Mort des neiges", 2000; übersetzt von Eliane Hagedorn und Bettina Runge. ((Die lang ersehnte Fortsetzung von "Im Dunkel der Wälder", gerät gegen Ende leider erzählerisch außer Rand und Band. KTB 01.07.2001.))
Brigitte Aubert, "Der Puppendoktor". 2002 TB btb/Goldmann; 9,00 Euro(D). "Le Couturier de la mort", 2000; übersetzt von Eliane Hagedorn und Bettina Runge. ((Erster Serienkillerthriller um den trotteligen Polizist Marcel Blanc an der Côte d’Azur. Merkwürdige ironisch-parodistische Genre-Mischung aus Krimi-Komödie und Splatter-Horror. KTB 04.08.2002.))
(!) Brigitte Aubert, "Nachtlokal". 2002 TB btb/Goldmann; 9,00 Euro(D). "Descentes d'organes", 2001; übersetzt von Eliane Hagedorn und Bettina Runge. ((Zweiter Streich: Polizist Marcel Blanc stolpert einem weiteren Serienkiller hinterher, im Touristen-Städtchen an der Côte d'Azur, während der untote Geist des ”Puppendoktors” weiter im Gehirn einer ahnungslosen Jungpolizistin herumspukt - hübsche Idee, und insgesamt ein gelungeneres Genre-Mix. KTB 05.08.2002.))
Brigitte Aubert, ”Schneewittchens Tod”. 2003 TB btb/Goldmann; 9,00 Euro(D). ”Funérarium”, 2002; übersetzt von Eliane Hagedorn und Bettina Runge. ((Handlungsort erneut ein Küstenort am Mittelmeer: Léonard Moreno konserviert Tier- und auch Menschenkörper; als er die Leiche eines Mädchens aus gutem Hause einbalsamieren soll, stellt er Spuren von Misshandlung fest und beginnt nachzuforschen ...))
Honoré de Balzac, "Eine dunkle Affäre". 1993 TB manesse im dtv; vergriffen. (Erstausgabe, 1987 oder früher, HC Manesse; ebenfalls vergriffen.) "Une ténébreuse affaire", 1841; übersetzt von Eva Rechel; mit einem Nachwort von Hugo Meier. ((Klassischer Vorläufer der Kriminalliteratur. Dazu KINDLERS LITERATURLEXIKON: "Der spannend erzählten, dramatischen Handlung des Romans liegt ein historisches Ereignis zugrunde (...). (...), doch im ganzen gesehen sprengt er den historischen Roman Scott'scher Prägung. So hat man "Une ténébreuse affaire" schon früh als "roman policier" bezeichnet, und indem der Roman das Geheimnis einer undurchsichtigen, erst am Ende aufgeklärten Tat umkreist und das eigenmächtige Vorgehen der Polizei, insbesondere Corentins, aufgrund von Indizien und Zeugenaussagen schildert, nimmt er in der Tat Züge des modernen Kriminalromans vorweg."))
Honoré de Balzac, "Eine dunkle Geschichte". 1992 (Neuauflage) TB Diogenes; 8,90 Euro(D). "Une ténébreuse affaire", 1841; übersetzt von Friedrich von Oppeln-Bronikowski (dessen Übersetzung von 1924 hier wohl unverändert übernommen wurde). Ebenfalls in diesem Diogenes-TB enthalten: "Eine Episode aus der Zeit der Schreckensherrschaft" ("Un Episode sous la terreur"; 26 Seiten, übersetzt von Frieda von Oppeln).
Honoré de Balzac, "Eine dunkle Affaire. Erzählungen aus der napoleonischen Sphäre". 1996 TB Insel; vergriffen. "Une ténébreuse affaire", 1841; übersetzt von Felix Paul Greve. Band 20 einer Werkausgabe mit dem Titel "Die großen Romane und Erzählungen"; enthält noch drei andere kürzere Erzählungen.
Honoré de Balzac, "Eine dunkle Begebenheit"; in: "Eine dunkle Begebenheit u.a. / Die menschliche Komödie, Band 9". 1998 TB btb/Goldmann; vergriffen.
(!) Jean-Baptiste Baronian, "Im Sommer kam der Tod". 2001 TB Grafit; 7,90 Euro(D). "L'été est une saison morte", 1998; übersetzt von Christel Kauder. ((Rasanter und verblüffender Noir-Krimi aus Belgien. KTB 11.06.2001.))
(!) Jean-Baptiste Baronian, "Weiße Apokalypse". 2002 TB Grafit; 7,90 Euro(D). "L'Apocalypse blanche", Paris 2000; übersetzt von Christel Kauder. ((Trotz quälender Schnee-Phobie sucht der traurig bis lächerlich alternde Kommissar Hoffmann im winterlichen Brüssel nach einer verschwundenen 15-Jährigen. Originell, komisch, rasant, noir. KTB 01.09.2002.))
Pascal Basset-Chercot, "Gerüchteküche". 1992 HC Eichborn; vergriffen. 1994 TB Knaur; vergriffen. "Baby blues", 1988; übersetzt von Michael Bischoff. ((Deftiger Provinz-Krimi. KTB 13.04.1997.))
Pascal Basset-Chercot, "Der Zoo des Todes". 1993 HC Eichborn; vergriffen. 1997 TB Knaur; vergriffen. "Le Zoo du pendu", 1990; übersetzt von Michael Bischoff. ((Dito. KTB 13.04.1997.))
Frédéric Beigbeder, ”39,90”. 2001 HC Rowohlt; vergriffen. 2003 TB Rowohlt; 9,90 Euro(D). ”99 Francs”, 2000; übersetzt von Brigitte Grosse. ((Sensationserfolg eines ehemaligen Werbetexters. Eher ein provokatives Stück intellektueller Gesellschaftskritik, vergleichbar etwa mit Bret Easton Ellis’ ”American Psycho”, als wirklich ein Thriller: Luxusmüder Pariser Werbefuzzi dreht durch - und schon hat das Feuilleton einen schönen Buchskandal.))
René Belletto, "Zyto. Eine Computerodyssee". 1991 HC Argon; vergriffen. 1994 TB Knaur; vergriffen. "La machine", 1990; übersetzt von Michael Mosblech. ((Vielleicht eher Horror-SF als Krimi.))
Antoine Bello, "Lobrede auf das fehlende Teil". 2001 HC Hoffmann & Campe; 18,95 Euro(D). 2003 TB Rowohlt; 8,90 Euro(D). "Eloge de la pièce manquante", 1998; übersetzt von Claudia Kalscheuer. ((Ein Serienkiller wütet unter den weltbesten Puzzle-Experten: Rätselkrimi/Krimirätsel, zu lesen und zu lösen wie ein Puzzle?))
Denis Belloc, "Julien". 1995 HC Beck & Glückler; vergriffen. 1997 TB Rowohlt; vergriffen. "Les Ailes de Julien", 1994; übersetzt von Ulrich Hartmann und Thomas Wippendeck. ((Die Romane von Belloc sind eigentlich keine Krimis - dieser aber vielleicht doch?))
Mongo Beti, "Sonne Liebe Tod". 2000 TB Unionsverlag, Reihe "UT metro"; 8,90 Euro(D). "Trop de soleil tue l'amour", 1999; übersetzt von Stefan Linster. ((Afrika-Krimi mit einem Erzählrhythmus "lässig und beschwingt wie Jazz" (Figaro littéraire); siehe auch "UT metro"-Kolumne auf der UFO-Homepage!))
Tonino Benacquista, "Itakerblues". 1995 TB Rotbuch; vergriffen. "La commedia des ratés", 1991; übersetzt von Christiane Kayser. ((In Frankreich dreifach krimipreisgekrönt.))
Tonino Benacquista, "LiegewagenTango". 1997 TB Rotbuch; vergriffen. "La maldonne des sleepings", 1989; übersetzt von Christiane Kayser. ((Turbulenter Thriller um einen müden Schlafwagenschaffner; KTB 19.12.1997.))
Tonino Benacquista, "Die Absacker". 2000 PB Manhattan/Goldmann; vergriffen. "Les Morsures de l'Aube", 1992; übersetzt von Gabrielle Seil und Georges Hausemer. ((Eine detektivische Odyssee durchs nächtliche Paris.))
Tonino Benacquista, ”Die Melancholie der Männer”. 2003 HC DuMont; 19,90 Euro(D). ”Quelqu’un d’autre”, 2002; übersetzt von Claudia Steinitz. ((Vielleicht eher ein Midlife-Crisis-Männerroman als eine echte Detektivgeschichte.))
Tonino Benacquista, "Drei rote Vierecke auf schwarzem Grund". 2003 PB Distel Literaturverlag; 12,80 Euro(D). "Trois carrés rouges sur fond noir", 1990; übersetzt von Stefan Linster. ((Pariser Kunstszene- und Billard-Krimi.))
(!) Joseph Bialot, "Eine mörderische Drahtseiloper". 1990 PB Edition Tiamat; vergriffen. "Un violon pour Mozart", 1989; übersetzt von Maria Hoffmann-Dartevelle.
Joseph Bialot, "Die Nacht der Erinnerung". 1992 PB Edition Tiamat; vergriffen. "La nuit du souvenir", 1990; übersetzt von Maria Hoffmann-Dartevelle. ((Beide Bialots sind anspruchsvolle "Krimis gegen rechts", letzterer dabei eher ernst und autobiographisch als unterhaltend; Bialot war im KZ gewesen.))
Clémence de Biéville, "Die Frau aus seinem Buch". 1999 TB BLT/Bastei-Lübbe; vergriffen. "Le meuilleur de mariages", 1997; übersetzt von Rudolf Brenner. ((Psychothriller um einen unansehnlichen Pariser Krimi-Autor und eine Provinzschönheit, die seiner tollen Romanheldin leider zum Verwechseln ähnlich sieht.))
Pierre Billon, "Ein Gähnen des Teufels". 2000 HC Ehrenwirth; vergriffen. "Un bâillement de diable", 1998; übersetzt von Diethard H. Klein. ((Thriller um drei Frauen - eine kanadische Polizistin, eine französische Ärztin und eine italienische Juristin - im Kampf gegen das internationale Böse.))
Pierre Billon, "Die fünfte Offenbarung". 2002 TB Bastei Lübbe; 7,90 Euro(D). Taschenbuch-Ausgabe von "Ein Gähnen des Teufels".
Henri-Frédéric Blanc, "Randale". 1994 HC Eichborn; vergriffen. 1996 TB Fischer; vergriffen. "Jeu de massacre", 1991; übersetzt von Beate Thill. ((Berufsschullehrer schreibt über Problemjugendliche, die abhauen und auf den Putz hauen; trotzdem packend, und ein gutes Roadmovie.))
Bertrand Blier, "Der Dessousverkäufer. Bekenntnisse eines Mörders". 1999 HC vgs; vergriffen. 2001 TB Rowohlt; vergriffen. "Existe en blanc", 1998; übersetzt von Marianne Schönbach. ((Frivol bis schweinisch, ziemlich verrückt und lustig und sehr makaber. Weniger ein Krimi oder gar "Erotik-Thriller", eher eine ironisch, selbstironisch und surrealistisch verspielte Männerphantasie. KTB 05.10.1999.))
Pierre Boileau, "Der Trick mit da Vinci". 1992 TB Rowohlt; vergriffen. "Le repos de Bacchus", 1938. ((Klassiker.))
Boileau-Narcejac, "Mensch auf Raten". 1967 TB Rowohlt, danach mehrere Neuauflagen; vergriffen. "Et mon tout est un homme", 1965; übersetzt von Eva Rottenberg. ((Dito.))
Boileau-Narcejac, "Werthers zweiter Selbstmord". 1984 TB Rowohlt, danach mehrere Neuauflagen; vergriffen. "Box-office", 1981.
Boileau-Narcejac, "Tote sollten schweigen". 1963 TB Rowohlt, danach mehrere Neuauflagen; vergriffen. "Celle qui n'était plus", 1952; übersetzt von Justus Franz Wittkop. ((Psychothriller, mehrmals verfilmt.))
Boileau-Narcejac, "Aus dem Reich der Toten". 1985 TB Rowohlt, danach mehrere Neuauflagen, zuletzt unter dem Titel ”Vertigo”, 2005 TB Rowohlt, 8,90 Euro(D). "D'entre les morts", 1958. ((Psychothriller; Vorlage zu Hitchcocks Klassiker "Vertigo".))
Patrick Boman, ”Josaphat Peabody geht fischen”. 2004 TB Zebu; 12,90 Euro(D). ”Peabody secoue le cocotier”, 2002; übersetzt von Regina Keil-Sagawe. ((Skurriler exotischer Historiokrimi um den nicht sonderlich sympathischen dicken englischen Kolonialbeamten Inspektor Peabody irgendwo in der Provinz in Indien um 1900.))
Pierre Bourgeade, "Das rosa Telefon". TB Unionsverlag, Reihe "UT metro"; 8,90 Euro(D). "Téléphone rose", 1999; übersetzt von Stefan Linster. ((Paris-Privatdetektivkrimi um Telefonsex, laut LE MONDE "spannend, komisch, respektlos, rau und frech"; siehe auch "UT metro"-Kolumne auf der UFO-Homepage!))
(!) Jacques-Etienne Bovard, ”Der Nebelreiter”. 2002 HC Limmat; 28,50 Euro(D). ”Demi-sang suisse”, 1994; übersetzt von Gabriela Zehnder. ((Ruhig und gediegen erzählt, eher typisch schweizerisch als typisch französisch: Ein mittelalter Anwalt untersucht auf sehr persönliche Weise einen tödlichen Reitunfall im Schweizer Jura. KTB 03.01.2003.))
Anne-Sophie Brasme, "Dich schlafen sehen". 2002 HC Goldmann; 18,00 Euro(D). 2003 TB Goldmann, 7,90 Euro(D). "Respire", 2001; übersetzt von Reiner Pfleiderer. ((Mörderisches Psychodrama einer obsessiven lesbischen Liebe; in Frankreich gefeiertes Debütwerk einer 16-Jährigen.))
Nicolas Bréhal, "Ein Gespür für die Nacht". 1999 HC Klett-Cotta, 21,50 Euro(D). "Le sens de la nuit", 1998; übersetzt von Verena Nolte.
Laure Buisson, "Ich liebe dich zu Tode". 2002 TB Bastei Lübbe; vergriffen. Originaltitel: "Blanquette", 2000; übersetzt von Inga-Brita Thiele. ((Anscheinend eine neckische Ehemordgeschichte à la Ingrid Noll.))
(!) Noël Calef, "Fahrstuhl zum Schafott". 1998 TB Wunderlich/Rowohlt (Neuausgabe; deutsch zuerst 1958 als Mitternachtsbuch bei Desch, dann 1979 als TB bei Heyne); vergriffen. "Ascenseur pour l'échafaud", 1956; übersetzt von Paul Bandisch. ((Buch- und Film-Klassiker, rabenschwarzer tragikomischer Reigen; siehe "Edgar"-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
(!) Albert Camus, "Der Fremde". 1994 HC Rowohlt; 16,00 Euro(D). 1997 TB Rowohlt; 6,50 Euro(D). "L'Etranger", 1942; neu übersetzt von Uli Aumüller. ((Eher philosophischer Roman als Kriminalroman, trotzdem ein starkes Buch: Existentialismus & Roman Noir!))
(!) Francis Carco, "Jesus Schnepfe". 2002 HC Wunderhorn; 21,80 Euro(D). "Jésus-la-Caille", 1914; übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Hans Thill. ((Ein vergessener Noir-Klassiker? Eine Rotlichtmilieustudie? - Laut Verlag eine "melodramatische Liebesgeschichte aus der Unterwelt im Paris vor dem Ersten Weltkrieg", und "ein schonungsloses Sittenbild der Unterwelt in der Belle Epoque".))
(!) Emmanuel Carrère, "Schneetreiben". 1996 HC Berlin; vergriffen. 1998 TB Knaur; vergriffen. "La classe de neige", 1995; übersetzt von Lis Künzli. ((Beklemmende Geschichte um einen neurotischen Jungen; literarische Erzählung mit Hang zu Horror und Psycho-Thriller. KTB 12.02.1998.))
Emmanuel Carrère, "Amok". 2003 TB Fischer; vergriffen. ”L’Adversaire”, 2000; übersetzt von Irmengard Gabler. ((Vorgeschichte eines Familienmordes, anscheinend zu einem authentischen Fall von 1993.))
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Patrick Cauvin, ”Das Blut der Rosen”. Angekündigt für Mai 2005: TB Blanvalet; ca. 10,00 Euro(D). “Le sang des roses”; übersetzt von Michael von Killisch-Horn.
(!) Danielle Charest, "Die Ohnmacht". 1997 TB Argument; vergriffen. "L'Erablière ou Mémoire en suspens", 1995; übersetzt von Karin Ballauff und Margret Neuefeind. ((Frankokanadischer Frauenkrimi. KTB 14.05.1997.))
Henri Charrière, "Papillon". TB Fischer (x-te Neuauflage); 9,90 Euro(D). HC Winkler (Reihe Weltliteratur); 26,00 Euro(D). "Papillon", 1969. ((Super-Bestseller. Ein grandioser Abenteuerroman, der das Überleben und die ständigen Fluchtversuche eines unbeugsamen Mannes schildert, auf einer tropischen Gefängnisinsel in den französischen Kolonien. Sehr erfolgreich verfilmt mit Steve McQueen und Dustin Hoffman.))
François Cheng, "Regenbogen überm Jangtse". 2001 HC Kindler; vergriffen. "Le dit de Tianyi"; übersetzt von Sigrid Vagt. ((Krimi?))
(!) Michel Chevron, "Pulp und das Blut der anderen". 1998 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "J'irai faire Kafka sur vos tombes", 1995; übersetzt von Martin Baltes. (("Pulp" # 6; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage. Ein Höllentrip, viel eher Horror- als Kriminalroman; und wie im Originaltitel schon anklingt, eine Hommage an Vian und Kafka.))
Driss Chraïbi, "Inspektor Ali im Trinity College". 1998 HC Unionsverlag; vergriffen. 2002 TB Unionsverlag, Reihe "UT metro"; 7,90 Euro(D). "L'inspecteur Ali à Trinity College", 1996; übersetzt von Regina Keil. ((Schrulliger marokkanischer Inspektor löst Mord an marokkanischer Prinzessin in Cambridge. Pardon, und Chraïbis sonstige Verdienste in Ehren, aber literarisch ist das arg leichte Kost.))
Philippe Claudel, ”Die grauen Seelen”. 2004 HC Rowohlt; 19,90 Euro(D). ”Les âmes grises”, 2003; übersetzt von Chistiane Seiler. ((Preisgekrönter Bestseller über einen Mord in einem kleinen ostfranzösischen Dorf Ende 1917.))
(!) Raphaël Confiant, "Mord am Karsamstag". 2001 TB Scherz; vergriffen. "Le meurtre du Samedi-Gloria", 1997; übersetzt von Uta Goridis. ((Martinique-Krimi.))
(!) Hélène G. Couturier, ”Sarah”. ((Ursprünglich angekündigt für 2004, als PB bei Assoziation A; inzwischen aber wieder aus der Verlagsvorschau verschwunden. Laut früherem Verlagsprospekt ”ein postfeministischer roman noir über die Verdrängung der Erinnerung an die Shoah und die Suche nach dieser Erinnerung in der Karibik”.))
Anne Cuneo, "Herz aus Eisen. Der erste Fall der Marie Machiavelli". 2000 HC Limmat; 19,00 Euro(D). "Ame de bronze", 1998; übersetzt von Peter Sidler. ((Leichter, schwungvoller Frauenkrimi; KTB 05.06.2002.))
Anne Cuneo, "Vergessen ist Gold. Der zweite Fall der Marie Machiavelli". 2001 HC Limmat; 19,50 Euro(D). "D'Or et d'Oublis", 1999; übersetzt von Peter Sidler.
Anne Cuneo, ”Lisas Lächeln. Der dritte Fall der Marie Machiavelli”. 2003 HC Limmat; 23,00 Euro(D). ”Le sourire de Lisa”, 2001; übersetzt von Erich Liebi.
(!) Didier Daeninckx, "Das Schloß bei Prag". 1995 HC Transit; vergriffen. "Le Château en Bohème", 1994; übersetzt von Ronald Voullié. ((Siehe unten.))
(!) Didier Daeninckx, "Nazis in der Metro". 1996 HC Transit; vergriffen. "Nazis dans le Métro", 1996; übersetzt von Ronald Voullié. ((Beide Daeninckx-Romane verraten den Meister: intelligent und spannend, politisch engagiert, welthaltig realistisch, dabei flüssig und witzig. Und die deutschen Ausgaben sind schön gemacht, vorbildlich.))
Didier Daeninckx, "Pulp und die alte Linke". 1998 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. Taschenbuch-Ausgabe von "Nazis in der Metro". (("Pulp" # 7; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage. Textidentisch mit der Transit-Ausgabe.))
(!) Didier Daeninckx, "Bei Erinnerung Mord". 2003 PB Distel; 12,80 Euro(D). "Meurtres pour mémoires", 1984; neu übersetzt von Stefan Linster. (Deutsche Erstausgabe: "Karteileichen", 1987 PB Rotbuch, übersetzt von Marie Luise Knott; vergriffen.) ((Politkrimi.))
Eno Daven, "Der Pavillon der Kraniche. Ein Kriminalroman aus dem alten Tibet". TB Econ; vergriffen. "L'énigme du pavillon aux grues", 1994. ((Exotischer Historio-Krimi. LES CRIMES DE L'ANNEE: "Un excellent roman policier français, à mi-chemin entre le juge Ti de Robert van Gulik et le frère Cadfaël d 'Ellis Peters, très bien documenté et plein d'humour."))
Delacorta, "Die Rapper vom Babylon Beach". 1995 TB Piper; vergriffen. "Rap à Babylon Beach", 1992; übersetzt von Matthias Müller. ((Vom Autor von "Diva": Miami-Thriller um Voodoo, Rap und Multikulti.))
Arnaud Delalande, "Das Vermächtnis von Mont Saint-Michel". 2001 HC Droemer; vergriffen. 2003 TB Knaur; 7,00 Euro(D). Original: "Notre-Dame sous la terre"; übersetzt von Ingeborg Ebel. ((Kirchenverschwörungskrimi.))
Philippe Delelis, "Die letzte Kantate". 2000 HC Hoffmann & Campe, 19,95 Euro(D). 2004 TB dtv; 9,50 Euro(D). ”La dernière cantate”, 2000; übersetzt von Eliane Hagedorn und Barbara Reitz. ((Musik-Krimi: «Eingebettet in einen klassischen Krimi», so das Deutsche Allgemeine Sonntagsblatt, «eine verblüffende Zeitreise durch die europäische Musikgeschichte».))
Gérard Delteil, "Pulp und die Rache der Schatten". 1999 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "Chili incarné", 1996; übersetzt von Ronald Voullié. (("Pulp" # 12; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage. - Diesmal ermittelt Le Poulpe in Chile.))
(!!) Laurence Démonio, "Eine Art Engel". 2000 PB Distel Literaturverlag; 9,50 Euro(D). "Une sorte d'ange", 1997; übersetzt von Karin Ayche. ((Kurzer, knapper, exzellenter Roman Noir; siehe Distel-Krimi-Kolumne hier auf der UFO-Homepage!))
Alain Demouzon, ”Das gestohlene Kind”. 2003 TB Blanvalet; 8,50 Euro(D). ”Melchior”, 1995; übersetzt von Roland Vouillé. ((Düster bis unheimlich Atmosphärisches vom Krimi-Altmeister: In einem Vorort von Paris geht der alternde Kommissar Melchior, mal melancholisch wie Wallander, mal grantig wie Jean Gabin, einem brutalen Kindesraub und nebenbei auch eigenen Lebensgeheimnissen auf den Grund; nebenbei darf er noch seinen kleinen Enkel hüten und sich in eine jüngere Journalistin verlieben. KTB 03.10.2003.))
Alain Demouzon, ”Der ungeklärte Mord”. 2004 TB Blanvalet; 8,90 Euro(D). ”La promesse de Melchior”, 2000; übersetzt von Michael von Killisch-Horn. ((Hoch gelobt und mit einem Krimipreis ausgezeichnet - zweiter Fall für Melchior, der eigentlich vom Dienst suspendiert ist und sich in der Bretagne bloß von seinen Depressionen erholen will.))
Alain Demouzon, ”Der tote Detektiv”. 2004 TB Blanvalet; 8,95 Euro(D). ”Melchior en automne”, Paris 2003; übersetzt von Michael von Killisch-Horn. ((Dritter Fall für Melchior, diesmal wieder in Paris.))
Jean-Claude Derey, ”Haie fressen keine Neger”. 2000 HC Fretz & Wasmuth; vergriffen. ”Les Requins ne mangent jamais les Négres”, 1997; übersetzt von Doris Heinemann. ((Turbulenter Afrika-Krimi, vielleicht auch eher eine tragikomische Odyssee, ein Abenteuerroman in der Art eines road movie.))
Virginie Despentes, "Wölfe fangen". 2000 PB Rowohlt; vergriffen. "Baise-moi", 1996; übersetzt von Kerstin Krolak und Jochen Schwarzer. ((Frauenthriller: Zwei Mörderinnen auf der Flucht durch die Provinz; ein radikales Buch, in Frankreich ein Überraschungsbestseller.))
Virginie Despentes, "Baise-moi - Fick mich". 2002 TB Rowohlt; 7,90 Euro(D). Taschenbuch-Ausgabe von "Wölfe fangen".
Virginie Despentes, "Die Unberührte". 1999 PB Rowohlt; vergriffen. 2001 TB Rowohlt; 7,90 Euro(D). "Les chiennes savantes", 1996; übersetzt von Jochen Schwarzer und Kerstin Krolak. ((Provokantes Début einer 1969 Geborenen; harter authentischer Thriller aus dem Rotlicht-Milieu.))
(!) Pascal Dessaint, "Pulp und die Opfer der Berge". 1998 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "Les pis rennais", 1997; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. (("Pulp" # 4; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage. Der Originaltitel verrät, wohin's den Detektivhelden diesmal verschlägt.))
Pascal Dessaint, ”Den Menschen entfernt”. Angekündigt für Mai 2005: PB Distel Literaturverlag; ca. 12,00 Euro(D). Übersetzt von Stefan Linster.
Philip Djian, "Ich arbeitete für einen Mörder". 1996 HC Diogenes; vergriffen. "Assassins", 1994; übersetzt von Ulrich Hartmann. ((Vom Autor von "Betty Blue": Mal melancholischer Gesellschaftsroman, mal Krimi, mehr oder weniger spannend. KTB 03.04.1999.))
Philip Djian, "Mörder". 1998 TB Diogenes; Taschenbuch-Ausgabe von "Ich arbeitete für einen Mörder"; 8,90 Euro(D).
Philippe Djian, ”Sirenen”. 2003 HC Diogenes; 22,90 Euro(D). Angekündigt für Juli 2005: TB Diogenes; ca. 10,90 Euro(D). ”Ça, c’est un baiser”, 2002; übersetzt von Uli Wittmann. ((Offenbar noch mehr Krimi als die vorigen Romane ”Mörder” und ”Kriminelle”: Djians wie üblich von den Weibern gebeutelter Protagonist ist diesmal ein richtiger Kripo-Beamter auf Mördersuche.))
Christophe Dufossé, ”Letzte Stunde”. 2003 HC DuMont; 22,90 Euro(D). ”L’Heure de la sortie”, 2002; übersetzt von Claudia Steinitz. ((Preisgekröntes Gewalt-an-der-Schule-Drama um eine mörderische (?) Klasse.))
Dominique Dyens, ”Die Affäre der Madame Salernes”. 2003 HC Hoffmann & Campe; 17,90 Euro(D). Angekündigt für Juli 2005: TB dtv, ca. 6,90 Euro(D). ”La femme éclaboussée”, 2000; übersetzt von Claudia Steinitz. ((Début-Roman, wohl ein Bourgeoisie-Liebesdrama à la Chabrol.))
(!) Jean Echenoz, ”Cherokee”. 2004 TB BvT (Berliner Taschenbuch Verlag); 9,90 Euro(D). ”Cherokee”, 1983; übersetzt von Eugen Helmlé. Neuausgabe; deutsche Erstausgabe 1988 bei Klett-Cotta. ((Hoch gelobter und mit dem PRIX MEDICI ausgezeichneter Paris-Thriller, wahrscheinlich eher literarisch verspielt und parodistisch als noir, vielleicht ein bisschen à la Pennac.))
Jean Echenoz, “Ein Jahr”. Angekündigt für Februar 2005: HC Berlin, ca. 18,00 Euro(D). “Un an”, 1997; übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel. ((Kein Krimi; vom Verlag angepriesen als “metaphsyischer Thriller”.))
Joël Egloff, ”Leichenschmaus”. 2003 TB Goldmann, 7,50 Euro(D). ”Edmond Ganglion & fils”, 1999; übersetzt von Michael von Killisch-Horn. ((Lustig-makabrer Dorfkrimi um ein darbendes Bestattungsunternehmen.))
François Emmanuel, "Der melancholische Mörder". 2002 HC Kunstmann; 16,90 Euro(D). 2004 TB Piper; 8,90 Euro(D). "Le tueur mélancolique", 1995; übersetzt von Bernd Wilczek. ((Verlagstext: "An Tabucchis unfreiwillige Helden erinnert der Killer wider Willen Leonard Gründ, der sich gemeinsam mit dem Opfer auf den Weg macht, um die Tat zu verhindern. Ein hintersinniger Krimi voll subtilem Witz."))
Jean-Baptiste Evette, "Das Rätsel der Malabar Street". 2001 TB Fischer; vergriffen. "Jordan Fantosme", 1997; übersetzt von Irmengard Gabler. ((London-1911-Historiokrimi, unheimlicher Psychothriller.))
(!) Frédéric H. Fajardie, ”Rote Frauen werden immer schöner”. 2003 PB Assoziation A; 12,00 Euro(D). ”Jeunes femmes rouges toujours plus belles”, 1988; übersetzt von Barbara Heber-Schaerer. ((Vielleicht eher ein radikaler politischer Roman, mit sinnvollem umfangreichen Anhang, als ein echter Noir-Krimi. Und hoffentlich wirklich, wie geplant, der Auftakt zu einer kleinen feinen Noir-Reihe bei Assoziation A. Der Autor ist übrigens ein Altmeister des radikal linken Néopolar; bei Rotbuch war 1989 mal sein explosiver Polizeithriller ”Der maskierte Tod” (”Tueurs de flics”, 1984) erschienen.))
Jean-Jacques Fiechter, "Manuskript mit Todesfolge". 1994 HC Elster; vergriffen. 1996 TB Rowohlt; vergriffen. "Tiré à part", 1993; übersetzt von Bernd Wilczek. ((Hoch gelobt als literarischer psychologischer Krimi. Na ja.))
Mark Fisher, "Der Psychiater". HC Ehrenwirth; vergriffen. 1998 TB Bastei Lübbe; 7,45 Euro(D). "Le Psychiatre", Montreal/Québec 1995; übersetzt von Bettina Bach. ((Thriller.))
Mark Fisher, "Bei Scheidung Mord". HC Ehrenwirth; vergriffen. 2000 TB Bastei Lübbe; 8,45 Euro(D). "Le Piège amoureux", Montreal/Québec 1994; übersetzt von Bettina Bach. ((Thriller.))
Mark Fisher, "Die Klippen der Furcht". 2002 TB Bastei Lübbe; 7,90 Euro(D). Original (keine Titel-Angabe) Montréal 2001; übersetzt von Bettina Bach. ((Thriller.))
Mark Fisher, ”Teufelskreis”. 2004 TB Bastei Lübbe; 7,90 Euro(D).
(!) Pascale Fonteneau, "Pulp und die Waffen der Frauen". 1999 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "Les Damnés de l'artère", 1996; übersetzt von Beate Thill. (("Pulp" # 11; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage. - Pulp liegt in Paris auf der faulen Haut, während Cheryl in Brüssel ihren zweiten Fall löst. Wie schon Sylvie Granotiers "Pulp in Gips" eine herrlich turbulente Frauenkrimi-Komödie.))
(!!) Pascale Fonteneau, "Die verlorenen Söhne der Sylvie Derijke". PB bei Distel; 9,50 Euro(D). "Les fils perdus de Sylvie Derijke", 1995; übersetzt von Antje Kaiser. ((Wunderbarer Frauenkrimi, Regionalkrimi und Soziokrimi, originell, rasant und witzig. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
(!) Emile Gaboriau, ”Die Affäre Lerouge”. 2004 TB Insel; 14,00 Euro(D). ”L’affaire Lerouge”, 1866; übersetzt von E. Stark, mit einem Nachwort von Richard Alewyn. Neuausgabe. ((Absoluter Klassiker: einer der ersten Kriminalromane überhaupt, ein Genre-Meilenstein zwischen Poe und Conan Doyle.))
Thierry Gandillot, "Die Weissberg-Affäre". 1999 TB Heyne; vergriffen. "L'héritage Windsmith", 1996; übersetzt von Bettina Blumenberg. ((Internationaler Kunstszene-Thriller um Nazi-Beutekunst aus jüdischem Besitz; laut ELLE "zwischen Hitchcock und Le Carré - atemberaubend!", und laut FIGARO "ein mit Feingold vergoldeter roman noir".))
Jean-Pierre Gattégno, "Der vertauschte Mantel". 2000 TB btb/Goldmann; vergriffen. "La nuit du professeur", 1994; übersetzt von Gabrielle und Georges Hausemer. ((Ironischer erotischer Psychothriller?))
Jean-Pierre Gattégno, "Schnee auf den Gräbern". 1999 TB btb/Goldmann; vergriffen. "Mortel Transfert", 1997; übersetzt von Gabrielle und Georges Hausemer. ((Ironischer Thriller um einen Psychoanalytiker, der während seiner Sitzungen immer einschläft, und einmal beim Erwachen seine Klientin, eine Gangsterbraut, ermordet vorfindet.))
Jean-Pierre Gattégno, "Der Geschichtendieb". 2002 HC Reclam Leipzig, 286 Seiten, 19,90 Euro(D). "Une place parmi les vivants", 2001; übersetzt von Karin Balzer. ((Paris-Krimi um einen Groschenromanschreiber, der von einem gesuchten Serienkiller dazu auserkoren wird, dessen Geschichte zu schreiben.))
Franz-Olivier Giesbert, ”Der Schlächter”. 2004 HC Picus; 19,90 Euro(D). ”L’abatteur”, 2003; übersetzt von Natalie Freund-Giesbert. ((Laut Verlag ”ein hochliterarischer Krimi rund um eine unheimliche Mordserie, der seine Kommissarin Marie Sastre kreuz und quer durch Frankreich führt”.))
(!) José Giovanni, "Der zweite Atem". 1992 PB Edition Tiamat; vergriffen. "Le deuxième souffle", 1958; übersetzt von Rudolf Brenner; mit einem Nachwort von Martin Compart. ((Absoluter Klassiker des herb-männlichen Roman Noir.))
Romain Goupil, "Pulp und die Liebe am Montag". 1999 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "Lundi, c'est sodomie", 1996; übersetzt von Ronald Voullié. (("Pulp" # 9; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage. - Wirre Geheimdienst-Groteske, in der man es auf Pulp selber abgesehen hat.))
(!!) Jean-Christophe Grangé, "Der Flug der Störche". 1995 HC Ehrenwirth; vergriffen. 1997 TB Bastei Lübbe; 7,90 Euro(D). "Le vol des cigognes", 1994; übersetzt von Barbara Schaden. ((Grandioser Thriller um einen jungen Vogel-Forscher, der die Route der Störche bis nach Afrika zurück verfolgt, um ein mörderisches Geheimnis zu lüften.))
(!) Jean Christophe Grangé, "Die purpurnen Flüsse". 1998 HC Ehrenwirth; 19,90 Euro(D). 2000 TB Bastei-Lübbe; 8,90 Euro(D). "Les rivières pourpres", 1997; übersetzt von Barbara Schaden. ((Hochspannender, effektvoller Polizeithriller um eine Mordserie und eine üble alte Elite-Hochschule bei Grenoble. Verfilmt mit Jean Reno. KTB 19.08.1998.))
Jean-Christophe Grangé, "Der steinerne Kreis". 2002 HC Ehrenwirth; 19,90 Euro(D). 2004 TB Bastei Lübbe; 8,90 Euro(D). ((Dieser dritte Thriller-Bestseller driftet, nach starkem Anfang, leider völlig ins Paranormale ab, wird zum pseudowissenschaftlich-esoterischen Action-Abenteuer. KTB 11.02.2002.))
Jean-Christophe Grangé, ”Das Imperium der Wölfe”. 2004 HC Ehrenwirth, 19,90 Euro(D). ”L’Empire des loups”, 2003”; übersetzt von Christiane Landgrebe. ((Serienkillerthriller. Umschlagtext: ”Zwischen Paris und Istanbul, zwischen Gehirnmanipulation und türkischer Mafia bewegt sich Grangés neuer Mega-Thriller - beklemmend nah an der Realität und von haarsträubender Spannung”.))
(!) Sylvie Granotier, "Pulp in Gips". 1998 TB Wunderlich/Rowohlt, vergriffen. "Comme un coq en plâtre", 1996; übersetzt von Lisa Busch. (("Pulp" # 3; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage. Muntere Krimikomödie: Pulps Freundin Cheryl muß hier mit Detektiv spielen.))
(!) Sylvie Granotier, "Dodo". 2001 PB Distel Literaturverlag; 9,50 Euro(D). "Dodo", 1999; übersetzt von Veronika Cordes. ((Teils witziger, teils ernster Sozio- und Psychothriller um eine Pariser Obdachlose mit fataler Vergangenheit. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
Marek Halter, "Die Geheimnisse von Jerusalem". HC Rütten & Loening; 22,50 Euro(D). 2004 TB Aufbau; 9,95 Euro(D). "Les mystères de Jérusalem", 1999; übersetzt von Iris Roebling. ((Dicker Jerusalem-Thriller mit vielen aktuellen und historischen Zutaten und viel illustrem Personal.))
Françoise Hanel, "Ida. Notwehr oder Selbstjustiz. Die Geschichte einer Vatermörderin". TB Bastei-Lübbe; vergriffen. (("True Crime"-Titel.))
Xavier Hanotte, "Das Bildnis der Dame in Schwarz". 1996 PB dtv premium; 16,36 Euro(D). 1998 TB dtv; 8,64 Euro(D). "Manière noire", 1995; übersetzt von Michael Kleeberg. ((Literarischer Brüssel-Krimi. Pressezitat aus dem Vorsatztext: "Ein ungewöhnlicher Debüt-Roman, ein genreübergreifendes Werk, das Krimielemente, eine melancholische Liebesgeschichte und den Versuch einer Selbstfindung dicht ineinander verwebt."))
Xavier Hanotte, "Von verschwiegenem Unrecht". 1999 PB dtv premium; 16,36 Euro(D). "De secrètes injustices", 1998; übersetzt von Michael Kleeberg. ((Zweiter literarischer Brüssel-Krimi um den Schöngeist Inspektor Barthélémy Dussert.))
André Héléna, "Dem lieben Gott ist es scheißegal". 1996 HC Edition Nautilus; vergriffen? "Le Bon Dieu s'en fout", 1949; übersetzt von Cornelia Wend. ((Vergessener Noir-Klassiker der zweiten Garde, für alle Fans des frühen Léo Malet.))
André Héléna, "Die Bullen haben immer recht". 1997 HC Edition Nautilus; vergriffen? "Les Flics ont toujours raison", 1949; übersetzt von Cornelia Wend. ((Dito. KTB 28.07.1998))
"interpaul". Französische Jugendkrimi-Serie, von verschiedenen Autoren. Deutsche Ausgaben Mai 2002 - November 2002, TB Rowohlt, in der Jugendbuchreihe "Rotfuchs", je 6,90 Euro(D). Insgesamt waren fünf Titel angekündigt, vier sind tatsächlich erschienen.
Maud Tabachnik, "Nebel über Schottland" ("Brouillard d'Ecosse", 1999; übersetzt von Doris Heinemann). Vergriffen.
Hervé Mestron, "Taschendiebe auf der Flucht" ("La cavale des pickpockets", 2000; übersetzt von Anne Brauner). Vergriffen.
André Marois, "Mörder im Geländewagen" ("Tueurs en 4 x 4", 2000; übersetzt von Doris Heinemann). Vergriffen.
Stéphanie Benson, "Das Geheimnis des Spinnennetzes" (”Le mystère de la toile d’araignée”, 2000; übersetzt von Doris Heinemann).
Jean-Hugues Oppel, "Absturz an der Steilwand". Angekündigt für Februar 2003, jedoch nicht erschienen.
((Sozialkritische Kurzkrimis mit brisanten aktuellen Themen, leider arg schnell und leicht zu lesen. KTB 25.07.2002.))
(!!) Jean-Claude Izzo, "Total Cheops". 2000 TB Unionsverlag, Reihe "UT metro"; 8,90 Euro(D). "Total Khéops", 1995; übersetzt von Katarina Grän und Ronald Voullié. ((Erster leidenschaftlicher Marseille-Roman um Polizist Fabio Montale; Platz 5 bei der Wahl zum Deutschen Krimipreis 2001; siehe "UT metro"-Kolumne auf der UFO-Homepage!))
(!) Jean-Claude Izzo, "Chourmo". 2000 TB Unionsverlag, Reihe "UT metro"; 8,90 Euro(D). "Chourmo", 1996; übersetzt von Katarina Grän und Ronald Voullié. ((Zweiter Marseille-Roman um Ex-Polizist Fabio Montale; Platz 1 beim Deutschen Krimipreis 2001; siehe "UT metro"-Kolumne auf der UFO-Homepage!))
(!) Jean-Claude Izzo, "Solea". 2001 TB Unionsverlag, Reihe "UT metro"; 8,90 Euro(D). "Solea", 1998; übersetzt von Katarina Grän und Ronald Voullié. ((Letzter Band der Marseille-Trilogie um Fabio Montale; siehe "UT metro"-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
Jean-Claude Izzo, ”Die Marseille-Trilogie”. 2004 HC Unionsverlag; 16,00 Euro(D). ((Alle drei Romane in einem Band – ideal zum Verschenken.))
Jean-Claude Izzo, "Aldebaran". 2002 HC Unionsverlag; vergriffen. 2003 TB Unionsverlag; 9,90 Euro(D). "Les marins perdus", 1997; übersetzt von Katarina Grän und Ronald Voullié. ((Kein Krimi, sondern ein Roman über drei Seemänner auf dem Frachter "Aldebaran", der vor Marseille liegen geblieben ist.))
Jean-Claude Izzo, ”Izzos Marseille”. 2003 HC Unionsverlag; 12,90 Euro(D). ((Schmuckes schmales Supplement-Bändchen zur Marseille-Trilogie. Enthält 15 verschiedene kurze Texte, zum Teil Roman-Auszüge, übersetzt von Katarina Grän und Ronald Voullié, sowie 14 stimmungsvolle Schwarzweißfotos von Edwin Gantert.))
Jean-Claude Izzo, ”Die Sonne der Sterbenden”. 2003 HC Unionsverlag; 16,90 Euro(D). Angekündigt für Februar 2005: TB Unionsverlag; ca. 9,90 Euro(D). ”Le soleil des mourants”, 1999; übersetzt von Ronald Voullié. ((Wohl auch kein Krimi, eher eine Art road movie: Ein Clochard hat die Nase voll von Paris und macht sich auf den Weg nach Süden.))
Ludovic Janvier, "Ich, Ungeheuer". 1990 HC Manholt; 14,00 Euro(D). 1997 TB Fischer; vergriffen. "Monstre, va", 1988; übersetzt von Silke Schauder. ((Packender Kurzroman, eher Hoch- als Genre-Literatur.))
Andrea Japp, ”Die Rückkehr des Jägers”. 2004 TB Bastei Lübbe; 7,90 Euro(D). ”De l’autre, le chasseur”, 2000; übersetzt von Gabi Reichard. ((Pseudo-amerikanischer Thriller um eine ehemals bildschöne und glückliche Frau, inzwischen zur fetten Säuferin heruntergekommen, die der Polizei nun helfen will, ihren Ehemann endlich zu erwischen – einen extrem raffinierten und brutalen Serienkiller.))
Andrea Japp, ”Die Angst der Gejagten”. Angekündigt für Juli 2005: TB Bastei Lübbe; ca. 7,95 Euro(D). ((Offenbar die Fortsetzung.))
Sébastien Japrisot, "Die Dame im Auto mit Sonnenbrille und Gewehr". 1997 HC Elster; vergriffen. 1998 TB Fischer; vergriffen. "La Dame dans l'auto avec des lunettes et un fusil", 1966; übersetzt von Gottlieb Knecht. ((Neuausgabe der alten Rowohlt-Übersetzung von 1967. Klassiker à la Hitchcock: hanebüchene Intrige, laufend böse Überraschungen, und am Schluß lange Erklärungen. KTB 01.01.1997.))
Sébastien Japrisot, "Mord im Fahrpreis inbegriffen". 1997 HC Elster; vergriffen. 1999 TB Fischer; vergriffen. "Compartiment tueurs", 1962; übersetzt von Margaret Carroux. ((Auch ein Klassiker, jedoch witziger und mitreißender als "Die Dame ...". Leider auch wieder ein Buch ohne genaue Angaben, ob nun bloße Neuausgabe der alten Rowohlt-Übersetzung von 1964 oder überarbeitete Übersetzung oder Neuübersetzung. KTB 12.-14.01.1998.))
(!) Thierry Jonquet, "Die Goldgräber". 2001 PB bei Distel Literaturverlag; 12,50 Euro(D). "Les orpailleurs", 1993; übersetzt von Eliane Hagedorn und Bettina Runge (Kollektiv Druck-Reif). ((Guter Polizeikrimi, Justizkrimi und Soziokrimi, der vom Pariser Exilpolen-Milieu zurück führt nach Polen und in eine furchtbare Vergangenheit. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
(!) Thierry Jonquet, ”Die Unsterblichen”. 2003 HC Hoffmann & Campe; 21,90 Euro(D). ”Ad vitam arternam”, 2002; übersetzt von Holger Fock. ((Unheimlicher phantastischer Thriller - weshalb das Buch bei uns in der UFO Buchhandlung auch nicht in der Krimiwand steht, sondern im Horrorregal. LES CRIMES DE L’ANNEE klassifizierte ihn ebenfalls als ”fantastique”, aber auch als ”noir” und ”excellent”.))
Modibo Sounkalo Keita, "Der Bogenschütze". 1991 PB Kyrill & Method; vergriffen. "L'archer bassari", 1984; übersetzt von Carola Gerlach. ((Krimi aus Afrika: Kommissar Mbaye jagt einen geheimnisvollen Bogenschützen, der in der Hauptstadt reiche, mächtige und korrupte Männer tötet.))
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Percy Kemp, ”Die Obsession des Leslie Moore”. 2003 HC Argon; 16,90 Euro(D). Angekündigt für Oktober 2005: TB Fischer, ca. 8,90 Euro(D). Übersetzt von Veronika Cordes.
(!!) Yasmina Khadra, "Morituri". 1999 HC Haymon; 15,90 Euro(D); mit einem Nachwort von Beate Burtscher-Bechter. 2001 TB Unionsverlag, Reihe "UT metro"; 8,90 Euro(D); mit einem Autoren-Interview im Anhang. (Anfang 2001 konnte das schützende Pseudonym endlich gelüftet werden: Der algerische Autor Mohammed Moulessehoul, nun mit Familie im Pariser Exil, gab sich als "Yasmina Khadra" zu erkennen.) "Morituri", 1997; übersetzt von Bernd Ziermann und Regina Keil-Sagawe. ((Erster Band der Algerien-Bürgerkrieg-Trilogie um Kommissar Brahim Llob, einen liebenswert schrulligen, aber sehr fähigen, engagierten und unbestechlichen Polizisten. Polizeikrimi voll Satire und (Galgen-) Humor, und zugleich bitter ernster politischer Roman über ein vom Terror und Gegenterror zerrissenes Land. "Trophée 813" als bester französischsprachiger Kriminalroman 1997. Für mich einer der wichtigsten Kriminalromane der letzten Jahre! KTB 10.01.2000.))
(!) Yasmina Khadra, "Doppelweiss". 2000 HC Haymon; 15,90 Euro(D); mit einem Nachwort und Autoren-Interview von Beate Burtscher-Bechter. 2002 TB Unionsverlag, Reihe "UT metro"; 8,90 Euro(D); mit Nachwort von Beate Burtscher-Bechter. "Double blanc", 1997; übersetzt von Regina Keil-Sagawe. ((Zweiter Algerien-Krimi um Kommissar Llob. KTB 07.04.2002.))
(!) Yasmina Khadra, "Herbst der Chimären". 2001 HC Haymon; 15,90 Euro(D); mit Nachwort von Beate Burtscher-Bechter. 2002 TB Unionsverlag, Reihe "UT metro"; 8,90 Euro(D). "L'Automne des chimères", 1998; übersetzt von Regina Keil-Sagawe. ((Abschlussband der Algerien-Bürgerkrieg-Trilogie um Kommissar Llob. Noch weniger ein herkömmlicher Krimi, noch mehr eine heftige politische Klage und Anklage: Der absolut integre Kommissar macht sich hier als Autor des staatskritischen Krimis "Morituri" (!) verhasst und gerät dann selbst in die tödlichen Wirren des Bürgerkriegs. KTB 01.01.2002.))
Yasmina Khadra, "Wovon die Wölfe träumen". 2002 HC Aufbau; vergriffen. 2003 TB Aufbau; 8,95 Euro(D). "A qoui rêvent les loups", 1999; übersetzt von Regina Keil-Sagawe. ((Politischer Roman über einen jungen Mann in Algier, der zum Killer der bewaffneten Islamisten geworden ist.))
Yasmina Khadra, ”Die Lämmer des Herrn”. 2004 TB Aufbau; 7,95 Euro(D). ”Les agneaux du Seigneur”, 1998; übersetzt von Regina Keil-Sagawe. ((Anscheinend ein ähnliches tödliches Drama wie ”Wovon die Wölfe träumen”.))
(!) Frédéric Klein, "Tunnel, oder Der Tag, als Mutter von mir ging". 1998 HC Fischer; vergriffen. "Tunnel", 1996; übersetzt von Bernd Wilczek. ((Irritierendes Stück Rollenprosa, hoch literarisch, eher mit einem Hang zum psychologischen Horror als zum Krimi. KTB 29.09.1998.))
(!) Konop (= Guy Konopnicky), "Kein Kaddisch für Sylberstein". 2001 PB Philo Verlagsgesellschaft; 14,50 Euro(D). 2004 TB btb; 7,50 Euro(D). "Pas de kaddish pour Sylberstein", 1994; übersetzt von Vincent von Wroblewsky. ((Der alte Sylberstein erkennt in seinem Pariser Antiquitätenladen einen ehemaligen SS-Mann wieder, erschiesst ihn spontan und stellt sich der Polizei; Inspektor Benamou, selbst Jude, sympathisiert offen mit dem Mörder und quittiert den Dienst, geht aber dann doch der Sache nach, als Sylberstein in Untersuchungshaft stirbt. - LES CRIMES DE L'ANNEE schrieb: "Konop réussit dans ce roman noir et original à nous régaler d'humour juif, à nous faire découvrir les différences de culture entre juifs ashkénazes et juifs sépharades et à travers une enquête policière nous brosser en raccourci le destin d`hommes balayés par la tourmente de la seconde guerre mondiale." Siehe auch KTB 04.11.2002.))
Didier Lamaison, "Ödipus, der Mann, der zuviel fragte. Ein Familienkrimi". 1997 TB Kiepenheuer & Witsch; vergriffen. ((Verlagstext: "Der alte Mythos, die Sophokles-Tragödie, als Krimi. Ein geistreich-witziges Spiel, eine spannende Lektüre."))
Eric Laurent, ”Die Saat des Verderbens”. 2004 TB Bastei Lübbe; 7,90 Euro(D). ”Le troisième fléau”, 2003; übersetzt von Karin Meddekis. ((Polit- und Action-Thriller um Super-Agent Seth Colton. Trash.))
Eric Laurent, ”Die Schrecken der Tiefe”. Angekündigt für April 2005: TB Bastei Lübbe; ca. 7,90 Euro(D). ((Laut Verlagswerbung ”ein neuer Fall für Seth Colton, den Agenten des dritten Jahrtausends”.))
Eric Laurrent, "Was geschieht mit Artur Klein?". 2002 HC Liebeskind; 17,50 Euro(D). "Liquider", 1997; übersetzt von Stefan Linster. ((Skurrile Hochliteratur oder flotter spannender Thriller?))
Alexis Lecaye, "Einstein und Sherlock Holmes". 1990 HC Krüger; vergriffen. 1993 TB Fischer; vergriffen. "Einstein et Sherlock Holmes", 1989; übersetzt von Christel Kauder. ((Bern-1905-Historiokrimi: "Perpetuum Mobile"-Forscher sterben, Holmes und Watson treffen Naturwissenschaftler und Psychoanalytiker und insbesondere Irene Adler. Witzig, nett zu lesen. KTB 11.04.1997.))
Virginie Lou, "Licht im Dunkel". 1998 TB Ullstein; vergriffen. "Eloge de la lumière en temps des dinosaures", 1997; übersetzt von Claudia Denzler; mit einem 13-seitigen Nachwort von Gudrun Bouchard. ((Sensibler Frauenroman um eine Nacht in der Gewalt eines brutalen Einbrechers und die schlimme Zeit danach.))
Lucio Mad, "Pulp - Dakar Rap". 1999 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "Dakar en barre", 1997; übersetzt von Martin Baltes. (("Pulp" # 10; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage. - Detektivische Tour de force durch den Senegal, jugendlich-salopp erzählt.))
(!) Pierre Magnan, "Das ermordete Haus". 1999 HC Fretz & Wasmuth; vergriffen. 2000 TB Scherz; 8,90 Euro(D). "La Maison assassinée", 1984; übersetzt von Jörn Albrecht und anderen. ((Düsterer literarischer Provence-Roman um den 23 Jahre zurückliegenden Mord an einer ganzen Familie; eher im Stil eines opulenten historischen Romans erzählt, mit Drama und Leidenschaften vor grandioser Natur-Kulisse, als im Stil eines Krimis. KTB 31.05.2001.))
(!) Pierre Magnan, "Das Zimmer hinter dem Spiegel". 2000 HC Scherz; vergriffen. 2002 TB Scherz; 8,90 Euro(D). Neuausgabe 2005 TB Fischer; 7,90 Euro(D). "Le sang des Atrides", 1977; übersetzt von Irène Kuhn. ((Preisgekrönter Provence-Krimi um Kommissar Laviolette; nettes Porträt des Provinzstädtchens Digne und zweier dorthin versetzter Mordermittler. KTB 03.06.2001.))
Pierre Magnan, "Tod unter der Glyzinie". 2001 HC Scherz; vergriffen. 2002 TB Scherz; 8,90 Euro(D). Neuausgabe 2005 TB Fischer; 7,90 Euro(D). "Le secret des Andrônes", 1978; übersetzt von Ute Bechberger und Cornelia Weinkauf in Zusammenarbeit mit Irène Kuhn. ((Zweiter Provence-Krimi mit Kommissar Laviolette.))
Pierre Magnan, "Kommissar Laviolettes Geheimnis". 2001 TB Scherz; 7,90 Euro(D). "Les secrets de Laviolette", 1992; übersetzt von Irène Kuhn und Ralf Stamm. ((Irreführend betitelt und irreführend als "Roman" untertitelt: Dieser Band versammelt drei längere Geschichten, eher Schauer- als Kriminalgeschichten, eher im Stil von "Das ermordete Haus" als im Stil der Laviolette-Krimis, und Kommissar Laviolette spielt in ihnen keine große Rolle. KTB 28.05.2002.))
Pierre Magnan, "Le bouquet de violettes - Der Veilchenstrauß". 2000 TB dtv; 8,50 Euro(D). ((Kurzkrimi in zweisprachiger Ausgabe; siehe auch "Kommissar Laviolettes Geheimnis".))
Pierre Magnan, "Laviolette auf Trüffelsuche". 2002 HC Scherz; 19,90 Euro(D). 2004 TB Scherz; 8,90 Euro(D). "Le commissaire dans la truffière", 1978; übersetzt von Irène Kuhn. ((Auf deutsch der dritte Provence-Krimi um Kommissar Laviolette.))
Pierre Magnan, ”Tod in Bronze”. 2003 HC Scherz; 19,90 Euro(D). 2005 TB Fischer; 7,90 Euro(D). ”Le tombeau d’Hélios”, 1980; übersetzt von Irène Kuhn. ((Laviolette unter Gourmets in Manosque, wo leider auch ein Serienmörder umgeht.))
Andreï Makine, ”Das Verbrechen der Olga Arbelina”. 2000 HC Hoffmann & Campe; vergriffen. 2002 TB btb; 9,00 Euro(D). ”Le Crime d’Olga Arbélina”, 1998; übersetzt von Holger Fock und Sabine Müller. ((Historiokrimi um russische Immigranten in Frankreich 1947.))
Léo Malet, "Im Schatten der großen Mauer". 1994 PB Edition Nautilus; vergriffen. "L'ombre du grand mur", 1941 geschrieben, 1944 erstveröffentlicht; übersetzt von Bettina Wiengarn; mit einer kurzen Vorbemerkung Léo Malets zur zweiten Auflage 1949, und einem 7-seitigen Nachwort von Francis Lacassin zur Neuausgabe (1986?). ((Unter dem Pseudonym Frank Harding veröffentlichtes Frühwerk in der Art US-amerikanischer Gangsterromane der 30er Jahre.))
(!!) Léo Malet, "120, rue de la Gare". 1989 HC Elster; vergriffen. 1995 TB Rowohlt; vergriffen. 1996 Sonderausgabe HC Elster mit Illustrationen aus Jacques Tardis Comic-Adaption; vergriffen. "120, rue de la gare", 1943; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Rasant, spannend, witzig, politisch. Ein echter Klassiker der modernen französischen Kriminalliteratur. Léo Malets erster Paris-Krimi mit Serienheld Nestor Burma. Der Roman spielt in der Zeit der Nazi-Besatzung und sollte eigentlich "L'homme qui mourut au stalag" heißen. Als Buch ein Sensationserfolg; 1946 erste Verfilmung; 1986 klassische Comic-Adaption durch Jacques Tardi. Ähnlichkeiten mit Raymond Chandlers Marlowe-Romanen kommentierte Malet übrigens so, dass er gar kein Englisch könne und Chandlers Krimis erst 1946 ins Französische übersetzt worden waren.))
Léo Malet, "Nestor Burma in der Klemme". 1989 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Nestor Burma contre C.Q.F.D.", 1945; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Zweiter Paris-Krimi mit Privatdetektiv Nestor Burma.))
Léo Malet, "Blüten, Koks und blaues Blut". 1990 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "L'homme au sang bleu", 1945; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Dritter Paris-Krimi mit Nestor Burma.))
(!) Léo Malet, "Der letzte Zug von Austerlitz". PB 1995 Edition Nautilus; 10,80 Euro(D). "Le dernier train d'Austerlitz", 1945 geschrieben, 1948 erstveröffentlicht; übersetzt von Bettina Wiengarn; mit einem 11-seitigen Nachwort von Phil Casoars, 1994. ((Politkrimi aus dem Nazi-besetzten Paris.))
Léo Malet, "Tödliche Pralinen". 1990 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Nestor Burma et le monstre", 1946; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein.
(!) Léo Malet, "Das fünfte Verfahren". 1991 HC HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Le cinquième procédé", 1947/1948; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein.
(!!) Léo Malet, "Das Leben ist zum Kotzen". 1988 PB Edition Nautilus; 2002 Neuausgabe; 9,80 Euro(D). "La vie est dégueulasse", 1948; übersetzt von Sarah Baumfelder und Thomas Mittelstädt; mit einem Nachwort von Francis Lacassin. ((Erster Band der Schwarzen Trilogie. Gauner-Krimi, Polit-Krimi, Anarchisten-Krimi; rebellischer Roman Noir, sehr schwarz; richtungsweisend und Genre-begründend für Frankreichs desillusionierten, harten politischen "Polar" und später "Néopolar".))
(!) Léo Malet, "Die Sonne scheint nicht für uns". 1989 PB Edition Nautilus; 2004 Neuausgabe; 9,80 Euro(D). "Le soleil n'est pas pour nous", 1949; übersetzt von Andrea Jossen; mit einem kurzen Nachwort der Übersetzerin. ((Zweiter Band der Schwarzen Trilogie. Wieder ein düsterer Roman Noir aus der Pariser Halbwelt, Unterwelt, Armenwelt der Zwischenkriegszeit. Malets Schwarze Trilogie hat sicher mehr mit Filmen wie Fritz Langs "M" oder Marcel Carnés "Hafen im Nebel" (wo Malet eine Statistenrolle spielt!) gemeinsam als mit dem, was wir heute "Krimi" nennen ...))
(!) Léo Malet, "Angst im Bauch". 1989 PB Edition Nautilus; 2001 Neuausgabe; 10,80 Euro(D). "Sueur aux tripes", 1949 geschrieben, 1969 erstveröffentlicht im Sammelband "Trilogie Noire"; übersetzt von Andrea Jossen; mit einer kurzen Biographie (bis 1985) von Francis Lacassin. ((Dritter Band der Schwarzen Trilogie. Ein Trickdieb auf der Verliererstraße.))
Léo Malet, "Applaus für eine Leiche". 1991 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Gros plan de macchabée", 1949; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein; mit einem Vorwort von Francis Lacassin.
Léo Malet, "Ein Toter hat kein Konto". 1992 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Les paletots sans manches", 1949; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein.
(!) Léo Malet, "Bilder bluten nicht". 1988 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Le soleil naît derrière le Louvre", 1954; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Nestor Burma ermittelt im 1. Arrondissement von Paris, Louvre. Erster Krimi in Léo Malets Reihe "Les Nouveaux Mystères de Paris", wo er jeden Krimi einem anderen Pariser Arrondissement widmet. Die schön gemachten deutschen Ausgaben dieser Reihe enthalten alle einen Stadtplan sowie einen mit Schwarzweißfotos illustrierten Anhang, betitelt "Nachgang", worin Peter Stephan schildert, was sich bis Mitte der 80er Jahre so alles verändert hat im betreffenden Arrondissement. - Insgesamt hat Léo Malet mit dieser 15-bändigen Reihe dem alten Paris ein literarisches Denkmal gesetzt.))
Léo Malet, "Stoff für viele Leichen". 1985 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Des kilomètres de linceuls", 1955; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 2. Arrondissement, Bourse.))
Léo Malet, "Marais-Fieber". 1985 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Fièvre au Marais", 1955; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 3. Arrondissement, Temple.))
Léo Malet, "Die Nächte von St. Germain". 1986 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "La nuit de Saint-Germain-des-Prés", 1955; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 6. Arrondissement, Luxembourg.))
Léo Malet, "Die Ratten im Mäuseberg". 1987 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Les rats de Montsouris", 1955; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 14. Arrondissement, Observatoire.))
Léo Malet, "Wie steht mir Tod?". 1985 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "M'as-tu vu en cadavre?", 1956; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 10. Arrondissement, Enclos Saint-Laurent. Comic-Adaption von Jacques Tardi: "Nestor Burma: Wie steht mir Tod?", deutsch als HC bei Edition Moderne, 64 Seiten schwarzweiß, 16,50 Euro(D).))
Léo Malet, "Corrida auf den Champs-Elysées". 1986 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Corrida aux Champs-Elysées", 1956; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 8. Arrondissement, Elysée.))
Léo Malet, "Das stille Gold der alten Dame". 1988 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Pas de bavards à la Muette", 1956; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 16. Arrondissement, Auteuil.))
Léo Malet, "Die Brücke im Nebel". 1987 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. 1996 Sonderausgabe HC Elster mit Illustrationen aus Jacques Tardis Comic-Adaption; vergriffen. "Brouillard au pont de Tolbiac", 1956; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 13. Arrondissement, Gobelins. Comic-Adaption von Jacques Tardi: "Nestor Burma: Die Brücke im Nebel", deutsch als HC bei Edition Moderne, 80 Seiten schwarzweiß, 16,80 Euro(D).))
Léo Malet, "Ein Clochard mit schlechten Karten". 1988 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Les eaux troblés de Javel", 1956; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 15. Arrondissement, Grenelle.))
Léo Malet, "Stress um Strapse". 1987 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Boulevard ... ossements", 1957; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 9. Arrondissement, Opéra.))
Léo Malet, "Kein Ticket für den Tod". 1987 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Casse-pipe à la Nation", 1957; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 12. Arrondissement, Reuilly.))
Léo Malet, "Bambule am Boul'Mich'". 1986 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Micmac moche au Boul'Mich'", 1957; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 5. Arrondissement, Panthéon.))
Léo Malet, "Spur ins Ghetto". 1986 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Du rébecca rue des Rosiers", 1958; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 4. Arrondissement, Hôtel-de-ville.))
Léo Malet, "Wer einmal auf dem Friedhof liegt ...". 1988 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "L'envahissant cadavre de la plaine Monceau", 1959; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Krimi aus dem 17. Arrondissement, Batignolles-Epinettes. Letzter Krimi in der Reihe "Les Nouveaux Mystères de Paris".))
Léo Malet, "Bei Rotlicht Mord". 1993 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Nestor Burma en direct", 1962; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein.
Léo Malet, "Wenn Tote schwarze Füße tragen". 1993 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Nestor Burma revient au bercail", 1967; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein.
Léo Malet, "Im Schatten von Montmartre". 1992 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Drôle d'épreuve pour Nestor Burma", 1968; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein.
Léo Malet, "Der parfümierte Todeshauch". 1994 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Un croque-mort nommé Nestor", 1969; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein; mit einem kurzen Nachwort von Francis Lacassin.
Léo Malet, "Tote reden kurze Sätze". 1994 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Nestor Burma dans l'île", 1970; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein; mit einem kurzen Nachwort von Francis Lacassin.
Léo Malet, "Blutbad im Boulogne". 1995 HC Elster; vergriffen. TB Rowohlt; vergriffen. "Nestor Burma court la poupée", 1970; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein; mit einem Nachwort von Francis Lacassin. ((Letzter Krimi um den Pariser Privatdetektiv Nestor Burma.))
Léo Malet, "Brüll das Leben an. Frühe Texte und Gedichte". Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Ruth Jakoby. 1986 HC Elster; vergriffen. ((Nettes, schwarzweiß illustriertes Bändchen mit Autobiographischem, automatischen Texten und surrealistischen Gedichten.))
(!) Léo Malet, "Stoff für viele Leben". 1990 HC Edition Nautilus; vergriffen. "La vache enragée", ohne Jahresangabe (1989?); übersetzt von Andrea Jossen. ((Wunderbare, reich bebilderte Autobiographie, scheinbar locker daher geplaudert vom alten Léo Malet, der schon lange vor seinem Tod, Anfang März 1996, aufgehört hatte zu schreiben.))
Jacques Tardi / Léo Malet, ”Nestor Burma: Kein Ticket für den Tod” (1997; vergriffen) und "Nestor Burma: Blei in den Knochen" (2000; 18,50 Euro) und ”Nestor Burma: Wie steht mir Tod” (2001; 16,50 Euro). Drei Comics nach Motiven von Malet, HC Edition Moderne / Medien Service. ((Malet mochte anscheinend Tardis Comics und erlaubte ihm die Umsetzung seiner Krimis in das graphische Medium.))
((P.S. zu Léo Malet: Sabine Rohlffs Dissertation "Léo Malets Nouveaux Mystères de Paris" von 1996 war mir eine große Hilfe bei der Datierung der Romane. Sollte jedoch die chronologische Reihenfolge oben nicht korrekt sein, so geht das natürlich auf meine Kappe.))
Françoise Mallet-Joris, "Die Wachsbildnerin". 1996 HC List; vergriffen. 1999 TB Knaur; vergriffen. 2002 TB List; 8,95 Euro(D). ((Paris-1715-Abenteuerroman um eine junge Heldin und politische Intrigen.))
Françoise Mallet-Joris, "Das Geheimnis der Schreiberin". 1998 HC List; vergriffen. 2000 TB Ullstein; vergriffen. "La maison dont le chien est fou", 1996; übersetzt von Karin Krieger und Josef Winiger. ((Paris-1899-Historiokrimi: Heldin des Romans ist Bertillons junge Sekretärin.))
(!) Jean-Patrick Manchette, ”Die Affäre N’Gustro”. 2004 PB Distel Literaturverlag; 10,80 Euro(D). ”L’affaire N’Gustro”, 1971; übersetzt von Stefan Linster. (Neuübersetzung; deutsche Erstausgabe: ”Die Affäre N’Gustro”, 1990 TB Bastei Lübbe; vergriffen.) ((Manchettes furioser Erstling, sehr böse und sehr politisch.))
(!) Jean-Patrick Manchette, "Volles Leichenhaus". 2000 PB Distel Literaturverlag; 9,50 Euro(D). "Morgue pleine", 1973; übersetzt von Stefan Linster und Christina Mansfeld. (Neuübersetzung; deutsche Erstausgabe: "Sieben Stufen zum Himmel", 1992 TB Bastei Lübbe, übersetzt von Almuth Lindner-Popp; vergriffen.) ((Grandiose Thriller-Komödie um den Pariser Privatdetektiv Eugène Tarpon; siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage!))
Jean-Patrick Manchette, "Knüppeldick". 2001 PB Distel Literaturverlag; 9,50 Euro(D). "Que d'os!", 1976; übersetzt von Christina Mansfeld und Stefan Linster. (Neuübersetzung; deutsche Erstausgabe: "Mit fast heiler Haut", 1991 TB Bastei Lübbe, übersetzt von Rudolf Brenner.) ((Zweiter witzig-harter Krimi um Eugène Tarpon; siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage!))
(!) Jean-Patrick Manchette, "Fatal". 2001 PB Distel Literaturverlag; 9,50 Euro(D). "Fatale", 1977; übersetzt von Christina Mansfeld. (Neuübersetzung; deutsche Erstausgabe: "Herz aus Blei", 1993 TB Bastei Lübbe, übersetzt von Rudolf Brenner.) ((Ätzend sozialkritischer Noir-Roman mit einer tragischen und deshalb sympathischen Psychopathin als mörderischer Heldin. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
Jean-Patrick Manchette, "Blutprinzessin". 2001 PB Distel Literaturverlag; 9,50 Euro(D). "La Princesse du sang", 1996; übersetzt von Christina Mansfeld; mit einem Nachwort von Doug Headline. ((Aus Manchettes Nachlass: Fragment eines Abenteuerromans und Politthrillers im Stil von Ross Thomas. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
(!!) Jean-Patrick Manchette, "Nada". 2002 PB Distel Literaturverlag; 9,90 Euro(D). "Nada", 1972; übersetzt von Stefan Linster. (Neuübersetzung; deutsche Erstausgabe: "Nada", 1986 PB Matthes & Seitz, übersetzt von Cornelia Langendorf; vergriffen.) ((Vielleicht Manchettes Meisterwerk: ein Politthriller, der gnadenlos abrechnet mit dem Linksterrorismus ebenso wie mit Frankreichs Staat und Polizei. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
Jean-Patrick Manchette, "Westküstenblues". 2002 PB Distel Literaturverlag; 10,80 Euro(D). "Le petit bleu de la côte ouest"; neu übersetzt von Stefan Linster. (Deutsche Erstausgabe: "Killer stellen sich nicht vor", 1983 TB Ullstein, übersetzt von Wolfgang Proll. 1980 von Jacques Deray verfilmt, mit Alain Delon, unter dem Titel "Trois hommes à abattre".) ((Verfolgungsthriller und Abenteuerroman: Zwei Auftragskiller jagen einen anfangs harmlosen Büromenschen, den sie für einen Mordzeugen halten. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
(!) Jean-Patrick Manchette, "Tödliche Luftschlösser". 2002 PB Distel Literaturverlag; 10,80 Euro(D). "O dingos, ô châteaux!", 1972; neu übersetzt von Stefan Linster. (Deutsche Erstausgabe: "Der Killer im Labyrinth", 1991 TB Bastei Lübbe, übersetzt von Rudolf Brenner.) ((Profikiller entführt Kind und wird dann vom allseits unterschätzten Kindermädchen gejagt. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
(!) Jean-Patrick Manchette, ”Position: Anschlag liegend”. 2003 PB Distel Literaturverlag; 10,80 Euro(D). ”La position du tireur couché”, 1981; neu übersetzt von Stefan Linster. (Deutsche Erstausgabe: ”Die Position des schlafenden Killers”, TB Bastei Lübbe, übersetzt von Almut Lindner-Popp; vergriffen.) ((Manchette letzter vollendeter Roman, sehr lakonisch, sehr melancholisch, sehr noir.))
(!) Jean-Patrick Manchette, ”Chronik”. Angekündigt für Juni 2005: PB Distel Literaturverlag; ca. 28,00 Euro(D). Übersetzt von Stefan Linster. ((Laut Verlagsvorschau ”eine Sammlung seiner Artikel und Beiträge zum Kriminalroman und zu Kriminalautoren, die er von 1976 bis 1995 in verschiedenen französischen Zeitschriften regelmäßig veröffentlicht hat”.))
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Juliette Manet, ”Der Tod des Raben”. 2003 TB Bastei Lübbe; 7,90 Euro(D). ”Le renard et le corbeau”, 2002; übersetzt von Monika Buchgeister. ((Thriller um eine Schriftstellerin und einen serienkillenden Kollegen.))
(!) Dominique Manotti, ”Hartes Pflaster”. 2004 PB Assoziation A; 16,00 Euro(D). ”Sombre Sentier”, 1995; übersetzt von Ana Rhukiz. ((Sehr politischer Krimi über die Mitterand-Ära und die Alt-68er; 1995 mit dem ”Sang d’Encre” ausgezeichnet.))
Denis Marquet, "Der Zorn". 2002 HC Lübbe; 22,00 Euro(D). 2004 TB Bastei Lübbe; 8,90 Euro(D). "Colère", 2001; übersetzt von Helga Migura. ((Apokalyptischer Katastrophenthriller: Die Natur schlägt endlich zurück!))
Gérald Messadié, "Mein Liebes- und Verbrecherleben mit Martin Heidegger". 1996 HC Marion von Schröder; vergriffen. 1997 TB Ullstein; vergriffen. "Ma vie amoureuse et criminelle avec Martin Heidegger", 1994; übersetzt von Claudia Denzler. ((Spannende, lustige und philosophische Frauengeschichte.))
Jacques Mesrine, "Der Todestrieb. Lebensbericht eines Staatsfeindes". 1980 PB Edition Nautilus; vergriffen. 1994 TB Rowohlt; vergriffen. 2002 Neuausgabe PB Edition Nautilus; 14,80 Euro(D). "L'Instinct de mort", 1977; übersetzt von Angela Schmidt und Pierre Gallissaires. ((Zornige und durchaus politische Autobiographie von Frankreichs zeitweiligem Staatsfeind Nummer Eins: Einbrecher, Bankräuber, Killer, Anarchist, Gefängnisausbrecher, 1979 von Spezialeinheiten der Polizei erschossen.))
Nicolas Michel, ”Emilies letzte Reise”. 2003 HC Klett-Cotta; 16,00 Euro(D). ”Le dernier voyage d’Emilie”, 2002; übersetzt von Renate Nentwig. ((Kurzer literarischer Korsika-Krimi, oder zumindest Roman mit Leiche, kurioserweise rückwärts erzählt.))
Rachid Mimouni, "Der Fluch". 1994 HC Haymon; 19,90 Euro(D). 1997 TB Fischer; vergriffen. "La Malédiction", 1993; übersetzt von Karin Rick; mit einem 8-seitigen Nachwort von Regina Keil. ((Politthriller aus Algerien. "Vieles deutet darauf hin, daß Algerien, immerhin ein MIttelmeer-Anrainer, drauf und dran ist, sich ein islamisch-fundamentalistisches Regime zuzulegen", heißt es im Vorsatztext von 1997. Ähnlich wie nach ihm Yasmina Khadra / Mohammed Moulessehoul, musste auch Rachid Mimouni, preisgekrönter Autor und Vizepräsident von amnesty international in Algier, ins Exil gehen, wo er 1995 starb.))
Estelle Monbrun, "Mord bei Tante Leonie". 1996 HC Das Neue Berlin; vergriffen. "Meurtre chez tante Léonie", 1994; übersetzt von Ulla Bissenkamp. ((Kommissar Foucheroux muss einen Mord beim internationalen Proust-Symposium lösen, mit Hilfe eines bisher unbekannten Proust-Manuskripts. Schön gemachtes Buch.))
Hubert Monteilhet, "Der Anteil der Engel". 1994 HC Lübbe; vergriffen. 1997 TB Ullstein; vergriffen. "La part des anges", 1990; übersetzt von Maria Hartig. ((Briefroman, Schmöker für Feinschmecker und Cognac-Schwenker.))
Jean-Pierre Néraudau, "Das Geheimnis des römischen Gartens". 1994 TB Piper; vergriffen. "Le mystère du jardin romain", 1992; übersetzt von Christiane Filius-Jehne. ((Antike-Historiokrimi.))
(!) Achille F. Ngoye, ”Schwarzes Ballett in Château-Rouge”. 2004 PB Zebu; 12,90 Euro(D). ”Ballet noir à Château-Rouge”; übersetzt von Katarina Grän und Ronald Voullié. ((Noir-Krimi aus dem Schwarzafrikaner-Milieu zwischen den Pariser Metro-Stationen Clignancourt und Château-Rouge. ”Ein packender Blick in die Unterwelt, besessene Sprache und Höllentempo”, lobte LE MONDE.))
Béatrice Nicodème, ”Das sanfte Gesicht des Todes”. 2004 TB btb; 9,00 Euro(D). ”La mort au doux visage”, 2002; übersetzt von Claudia Feldmann. ((Hoch gelobter Psychothriller um eine Apothekerin mit Gedächtnisverlust – und mehrere Morde.))
Amélie Nothomb, "Die Reinheit des Mörders". 1994 HC Diogenes; vergriffen. 1996 TB Diogenes; 8,90 Euro(D). "Hygiène de l'assassin", 1992; übersetzt von Wolfgang Krege. ((Wahrscheinlich eher leicht lesbare Hochliteratur als Kriminalliteratur.))
Amélie Nothomb, ”Quecksilber”. 2001 HC Diogenes; vergriffen. 2004 TB Diogenes; 7,90 Euro(D). ”Mercure”, 1998; übersetzt von Wolfgang Krege. ((Dito.))
Patric Nottret, “Grünes Gift”. Angekündigt für März 2005: HC Ehrenwirth; ca. 19,90 Euro(D). “Poison vert”; übersetzt von Eliane Hagedorn und Barbara Reitz. ((Biotechnologie-Thriller.))
Martin Page, ”Die Libelle des achten Tages”. 2003 HC Wagenbach; 17,50 Euro(D). ”La libellule des ses huits ans”, 2003; übersetzt von Lis Künzli. ((Vielleicht eher eine Kunstbetrieb-Satire als ein Krimi: Die früh verwaiste Tochter eines Polizisten und einer Bankräuberin, jeweils im Knast gestorben, finanziert sich ihr Pariser Jurastudium auf originelle und gefährliche Art - bis ihr kunstliebender Wohltäter stirbt und sie selbst unfreiwillig in die Kunstszene aufrückt.))
(!) Chantal Pelletier, "Eros und Thalasso". 2000 PB Distel Literaturverlag, 9,50 Euro(D). "Eros et Thalasso", 1998; übersetzt von Eliane Hagedorn und Barbara Reitz. ((In Granville am Ärmelkanal verlieben sich der schüchterne Kommissar und die energische Schwester des Mordopfers in einander; sehr netter Krimi, siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage!))
(!) Chantal Pelletier, "Der Bocksgesang". 2001 PB Distel Literaturverlag, 9,50 Euro(D). "Le chant du bouc", 2000; übersetzt von Eliane Hagedorn und Barbara Reitz (Kollektiv Druck-Reif). ((Zweiter Krimi um den schüchternen Kommissar "more is less" Maurice Laice, diesmal in Paris und auf Korsika. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
Chantal Pelletier, ”More is less”. 2004 PB Distel Literaturverlag; 10,00 Euro(D). ”More is less”, 2002; übersetzt von Eliane Hagedorn und Barbara Reitz. ((Dritter und letzter Krimi um Maurice Laice, diesmal im 19. Arrondissement, dem ”Chinatown” von Paris.))
Chantal Pelletier, ”Tage mit Romy”. 2004 HC Kiepenheuer & Witsch; 16,90 Euro(D). Angekündigt für April 2005: TB Kiepenheuer & Witsch; ca. 7,90 Euro(D). “La Visite”; übersetzt von Karin Krieger. ((Kein Krimi, sondern ein kleiner leichter (und auch leicht surrealistischer?) Roman über eine liebenswerte Stadtneurotikerin, die an einem schlechten Abend plötzlich Besuch von Romy Schneider bekommt.))
Pierre Pelot, ”Das keltische Grab”. 2004 TB Goldmann; 8,50 Euro(D). ”Brocéliande”, 2003; übersetzt von Gabriele Lefèrvre. ((Vorsicht, kein Krimi, sondern ein schneller Horror-Thriller, ein typisches ”Buch zum Film”, basierend auf dem Drehbuch von Doug Headline und Benoît Lestong. Der Film muss ein ähnliches haarsträubendes Spektakel sein wie ”Der Pakt der Wölfe” – auch hierzu hatte Pelot schon den Roman geliefert.))
(!!) Daniel Pennac, "Paradies der Ungeheuer". 2001 TB Kiepenheuer & Witsch; 9,90 Euro(D). "Au bonheur des ogres", 1985; neu übersetzt von Eveline Passet. (Deutsche Erstausgabe: "Im Paradies der Ungeheuer", 1989 TB Rowohlt, übersetzt von Wolfgang Rentz.) ((Erster Belleville-Krimi um Sündenbock Malaussène und seine bunte Sippschaft. Ein Muss!))
(!!) Daniel Pennac, "Wenn alte Damen schießen". 2002 TB Kiepenheuer & Witsch; 9,90 Euro(D). "La fée carabine", 1987; neu übersetzt von Eveline Passet. (Deutsche Erstausgabe: "Wenn nette alte Damen schießen ...", 1990 TB Rowohlt, übersetzt von Wolfgang Rentz, mit einem Nachwort von Sigrid Brinkmann.) ((Mehrfach preisgekrönt! Der zweite Malaussène-Roman, ebenfalls ein Muss!))
(!) Daniel Pennac, ”Sündenbock im Bücherdschungel”. 2003 TB Kiepenheuer & Witsch; 9,90 Euro(D). ”La petite marchande de prose", 1990; neu übersetzt von Eveline Passet. (Deutsche Erstausgabe: "Königin Zabos Sündenbock", 1991 TB Rowohlt, übersetzt von Wolfgang Rentz.) ((Der dritte Malaussène-Roman ist etwas dicker, etwas weniger Krimi, etwas mehr Non-Genre und wildes Fabulieren als die vorherigen beiden. Diesmal arbeitet der Antiheld in einem Pariser Verlag - und liegt die meiste Zeit schussverletzt im Koma.))
Daniel Pennac, "Monsieur Malaussène". 1997 HC Kiepenheuer & Witsch; 22,90 Euro(D). 2002 TB Kiepenheuer & Witsch; 12,90 Euro(D). "Monsieur Malaussène", 1995; übersetzt von Eveline Passet. ((Vierter Roman um Sündenbock Mallaussène und seine Sippe in Belleville, noch dicker und ausschweifender, noch verrückter und noch weiter weg vom schlichten Krimi.))
Daniel Pennac, "Adel vernichtet". 2000 HC Kiepenheuer & Witsch; 18,90 Euro(D). 2003 TB Kiepenheuer & Witsch; 8,90 Euro(D). "Aux fruits de la passion", 1999; übersetzt von Eveline Passet. ((Krimi? - Benjamin Malaussènes Schwester Thérèse heiratet zum Entsetzen der Sippe einen Adeligen, und der entpuppt sich dann tatsächlich als der Falsche ...))
Daniel Pennac, ”Vorübergehend unsterblich”. 2000 TB Kiepenheuer & Witsch; 6,50 Euro(D). ”Des chrétiens et des Maures”; übersetzt von Eveline Passet. ((Kein Krimi, aber immerhin eine Malaussène-Geschichte.))
Daniel Pennac, “Der Diktator und die Hängematte”. Angekündigt für März 2005: HC Kiepenheuer & Witsch, ca. 22,90 Euro(D). “Le dictateur et le hamac”; übersetzt von Eveline Passet. ((Kein Krimi; vielleicht ein wild fabulierender Roman mit Politthriller-Elementen?))
Daniel Pennac / Jean-Bernard Pouy / Patrick Raynal, "Machtspiele". 1990 TB Rowohlt; vergriffen. "La vie duraille", 1985; übersetzt von Stefan Linster. ((In Frankreich unter dem Pseudonym J.-B. Nacray veröffentlicht. Harter Geheimdienst-Thriller, viel Tempo, Witz und Blut.))
Marc Petit, "Der Riesenzwerg". 1994 HC Hanser; vergriffen. 1996 TB Fischer; vergriffen. Übersetzt von Rolf und Hedda Soellner. ((Paris-19.Jh.-Historiokrimi, laut Verlagstext "Abenteuerroman, Detektivgeschichte und romantisches Märchen in einem".))
(!) Daniel Picouly, "Nach mir die Sintflut". 1997 TB Rowohlt; vergriffen. "Nec", 1992; übersetzt von Stefan Linster. ((Grandioses Début, eindeutig an Pouy und Pennac geschult, komplex und dicht, wenn auch noch etwas kraftmeierisch und exotistisch. KTB 03.04.1997, 12.04.1997.))
Daniel Picouly, "Die Saat der Tränen". 1997 TB Rowohlt; vergriffen. "Les larmes du chef", 1994; übersetzt von Stefan Linster. ((American-Football-Krimi.))
Daniel Picouly, "Das Licht der Irren". 1998 TB Rowohlt; vergriffen. "La lumière des fous", 1991; übersetzt von Stefan Linster. ((Kleinstadt-Thriller um das unheilvolle Zwillingspaar Ivan und Héra.))
(!) "Le Poulpe": Sehr populäre Taschenbuch-Serie von Politkrimis um den linksanarchistischen Untergrund-Detektiv Gabriel Lecouvreur und/oder seine Freundin Cheryl. Die Originalausgaben erscheinen seit 1996 bei Baleine. Die insgesamt 13 Übersetzungsausgaben waren, von Sommer 1998 bis Januar 2000, als Reihe "Pulp" bei Wunderlich/Rowohlt erschienen. Siehe hier die Einträge bei den Autoren Pouy, Reboux, Granotier, Dessaint, Thiébaut, Chevron, Daeninckx, Raynal, Goupil, Mad, Fonteneau, Delteil und Prudon. Mittlerweile sind alle "Pulp"-Krimis wieder vergriffen. Kritische Besprechungen aller 13 Romane findet man auf unserer "Le Poulpe"-Sonderseite hier auf der UFO-Homepage.))
Ollivier Pourriol, "Mephistowalzer". 2002 HC Aufbau; 17,50 Euro(D). "Mephisto valse", 2001; übersetzt von Riek Walther. ((Leicht surrealer literarischer Krimi um einen jungen französischen Pianisten beim Warschauer Chopin-Wettbewerb.))
Jean-Bernard Pouy, "Pulp und die Petze". 1998 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "La petite écuyère a cafté", 1995; übersetzt von Stefan Linster. (("Pulp" # 1; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage.))
(!) Jean-Bernard Pouy, "Larchmütz 5632". 2001 PB Distel Literaturverlag; 9,50 Euro(D). "Larchmütz 5632", 1999; übersetzt von Barbara Neeb und Stefan Linster. ((Schräger und bissiger Politkrimi um zwei alte reaktivierte Anarcho-Kämpfer, die bei ihren neuen Aktionen nun allmählich an der guten Sache und der Organisation zweifeln. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
(!!) Jean-Bernard Pouy, "Die Schöne von Fontenay". 2001 PB Distel Literaturverlag; 10,80 Euro(D). "La Belle de Fontenay", 1992; übersetzt von Stefan Linster. ((Witziger, melancholischer und sehr origineller Sozio- und Politkrimi, mit einem taubstummen (!) Ich-Erzähler: Enric, alter Ex-Journalist, Ex-Anarchist und nun unfreiwillig Detektiv, wundert sich über die heutige Jugend und ihre Eltern. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
(!) Jean-Bernard Pouy, "Engelfänger". 2001 PB Distel Literaturverlag; 9,50 Euro(D). "La pêche aux anges", 1986; übersetzt von Elke Bahr. (Neuausgabe; deutsche Erstausgabe: "Geld für kleine Engel", TB Rowohlt 1988; vergriffen.) ((Schneller Noir-Krimi um Kinderpornographie, mit einer netten, leider tragisch endenden Liebesgeschichte. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
(!) Jean-Bernard Pouy, "Papas Kino". 2002 PB Distel Literaturverlag; 9,50 Euro(D). "Le cinéma de papa", 1989; übersetzt von Karin Schulze. (Neuausgabe; deutsche Erstausgabe: "Sprengsatz aus der Vergangenheit", TB Rowohlt 1991; vergriffen.) ((Wie jeder Pouy ein sehr origineller Krimi: Eine Mördersuche führt in die Vergangenheit, unter alte bzw. ehemalige Surrealisten, Cineasten und Politaktivisten. Siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
Jean-Bernard Pouy, ”H4Blues”. 2004 PB Distel Literaturverlag; 12,00 Euro(D). ”H4Blues”, 2003; übersetzt von Stefan Linster. ((Detektivkrimi um Todesfälle unter den ehemaligen Schülern des Pariser Lycée Henry IV.))
Hugues Pradier, "Die Töchter des Bürgermeisters". 2001 TB btb/Goldmann; vergriffen. "Mise au tombeau", 1995; übersetzt von Eva Moldenhauer. ((Krimi? - Ein verregnetes Provinzdorf in der Zwischenkriegszeit: Der Gendarm untersucht den Mord am Bürgermeister, der mit zwei Töchtern allein auf seinem Hof lebte. Viel beachteter schmaler Debütroman eines 1960 Geborenen.))
Serge Preuss, "Einverständnis vorausgesetzt". 2001 PB Distel Literaturverlag; 9,50 Euro(D). "Consentement éclairé, 1999; übersetzt von Antje Kaiser. ((Sozialkritischer Krimi um medizinische Experimente mit Obdachlosen; bisher der einzige schwächere Distel-Noir-Krimi; siehe Distel-Krimi-Kolumne auf der UFO-Homepage.))
Hervé Prudon, "Pulp und der Mord für Geld". 2000 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "Ouarzazate et mourir", 1996; übersetzt von Ronald Voullié. (("Pulp" # 13, und auf deutsch leider der letzte dieser fulminanten Politkrimi-Serie; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage. - Pulp reist mit einem Mordauftrag nach Marokko und kommt dort körperlich, geistig und seelisch beinahe um.))
(!) Yann Queffélec, "Barbarische Hochzeit". 1987 HC Suhrkamp; 19,80 Euro(D) / vergriffen? 1989 TB Suhrkamp; vergriffen? Neuausgabe 2001 TB Suhrkamp; 8,00 Euro(D). "Les noces barbares", 1985; übersetzt von Andrea Spingler. ((Hochliterarisches Sohn-Mutter-Psychodrama. Eher kein Krimi. Trotzdem starkes, packendes Buch.))
(!) Yann Queffélec, "Lena in der Nacht". 1995 HC Frankfurter Verlagsanstalt; 22,50 Euro(D) / vergriffen? 1998 TB Piper; vergriffen. "Disparue dans la nuit", 1994; übersetzt von Michael Hofmann. ((Vater-Tochter-Drama in Marseille: Der Polizist, die Ausreißerin, der junge kriminelle Araber. Hochdramatisch und bewegend.))
(!) Yann Queffélec, "Die Macht der Liebe". 1997 HC Frankfurter Verlagsanstalt; 21,50 Euro(D) / vergriffen? 1999 TB Piper; vergriffen. "Et la force d'aimer", 1996; übersetzt von Michael Hofmann. ((Noch direkter ein Kriminalroman als "Lena in der Nacht". Spannende und bewegende Geschichte von Flucht und von Suche, von Liebe und von Verrat.))
Yann Queffélec, "Nellys Lachen". 2002 HC btb/Goldmann; 19,90 Euro(D). Angekündigt für März 2005: TB btb; ca. 9,00 Euro(D). "Osmose", 2000; übersetzt von Doris Heinemann. ((Krimi um einen jungen Strafgefangenen? Oder nur Sohn-Vater-Psychodrama nach dem Verschwinden der Mutter?))
Michel Quint, "Billard im ersten Stock". 1991 PB Edition Tiamat; vergriffen. "Billard à l'étage", 1989; übersetzt von Maria Hoffmann-Dartevelle. ((Atmosphärischer Roman, leider "mehr als nur ein Krimi".))
Patrick Raynal, "Halbmond über Nizza". 1990 TB Rotbuch; vergriffen. "Nice-Est", 1988; übersetzt von Christiane Kayser. ((Schnell, aggressiv, man könnt auch sagen: hingerotzt.))
(!) Patrick Raynal, "Pulp und der Riß im Beton". 1999 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "Arrêtez le carrelage", 1995; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. (("Pulp" # 8; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage. Bretagne-Krimi, ziemlich düster und hart; sehr gut geeignet als Serien-Einstieg.))
Patrick Raynal, "Eine Stadt im Mai". Kurzgeschichte, 41 Seiten lang, in: "Stadt der Angst", herausgegeben von Jürgen Alberts, 1995 TB Heyne; vergriffen. "Une ville en mai", 1995; übersetzt von Alexandra von Reinhardt.
Patrick Raynal, "Ein Fisch namens Le Capitaine". 2002 HC Europa; 7,90 Euro(D). Originalausgabe, ohne Originaltitel; übersetzt von Nikolaus de Palézieux. ((80-seitiger Kurzkrimi in der internationalen Reihe "GourmetCrime", herausgegeben von Jürgen Alberts. Ein Privatdetektiv aus Nizza ermittelt hier auf seiner Urlaubsinsel Mali.))
Patrick Raynal, ”In der Hitze von Nizza”. 2004 PB Distel Literaturverlag; 10,00 Euro. (Ursprünglich angekündigt für Herbst 2003 unter dem Titel ”Sohn unbekannt”.) ”Né de fils inconnu”, 1995; übersetzt von Stefan Linster.
Jean-Jacques Reboux, "Pulp und die Glatzen der Fraternité". 1998 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "La cerise sur le gâteux", 1996; übersetzt von Ronald Voullié. (("Pulp" # 2; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage.))
Alain Robbe-Grillet, "Die Radiergummis". 1989 HC Suhrkamp; vergriffen. "Les gommes", 1953; übersetzt von Gerda von Uslar. ((Hochliteratur, Stichwort "nouveau roman", und zugleich Krimi?))
Alain Robbe-Grillet, "Der Augenzeuge". 1986 HC Suhrkamp; 14,80 Euro(D). "Le voyeur", 1955; übersetzt von Elmar Tophoven. (Anmerkung des Verlags im Vorsatztext: "Die 1957 erstmals im Carl Hanser Verlag erschienene deutsche Übersetzung wurde für diese Ausgabe vom Übersetzer neu durchgesehen.") ((Hochliteratur, Stichwort "nouveau roman", und zugleich Krimi?))
Alain Robbe-Grillet, ”Die Wiederholung”. 2002 HC Suhrkamp; 24,90 Euro(D). TB 2003 Suhrkamp; 9,00 Euro(D). ”La reprise”, 2001; übersetzt von Andrea Spingler. ((Hoch gelobtes Stück Hochliteratur vom Altmeister des nouveau roman. Wohl eher ein artistisches Spielen mit Genre-Elementen und -Regeln als ein waschechter Politthriller über Geheimdienst-Machenschaften in Berlin 1947.))
Jacques Roubaud, "Die schöne Hortense". 1989 HC Hanser; vergriffen. TB dtv, verschiedene Ausgaben; vergriffen. "La belle Hortense", 1985; übersetzt von Eugen Helmlé. ((Na ja, mir war Roubaud immer zu kopflastig, versponnen, Literaturliteratur.))
Jacques Roubaud, "Die Entführung der schönen Hortense". TB dtv; vergriffen. "L'Enlèvement d'Hortense", 1987.
Jacques Roubaud, "Das Exil der schönen Hortense". TB dtv; vergriffen. "L'Exile d'Hortense", 1990.
Pierre Salva, "Feine Leute mit Vergangenheit". TB Scherz; vergriffen. "Pas de crédit avec le diable", 1976.
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Boualem Sansal, "Der Schwur der Barbaren". 2003 HC Merlin; 23,00 Euro(D). ”Le serment des barbares”, 1999; übersetzt von Regina Keil-Sagawe. ((Dicker algerischer Politkrimi um Mordfälle und Islamismus. Der Autor ist hoher Beamter im algerischen Industrie-Ministerium und hat laut Merlin Verlag bisher "mit seinem außergewöhnlichen Roman "Das verrückte Kind aus dem hohlen Baum" eine ebenso politische wie poetische Satire über die aktuelle Lage in Algerien vorgelegt".))
Romain Sardou, ”Das dreizehnte Dorf”. 2004 HC Blessing; 20,00 Euro(D). Angekündigt für Juni 2005: TB Heyne; ca. 8,95 Euro(D). ”Pardonnez nos offenses”, 2002; übersetzt von … - tja, der Verlag verrät nicht, von wem. ((Mittelalter-Roman um ein vergessenes Dorf, mehrere Morde und einen jungen Priester als Wahrheitssucher. In Frankreich ein Bestseller.))
(!) Sophie Schallingher, "Die Spinne und das Mädchen". 2001 TB Scherz; 7,90 Euro(D). "L'amour venin", 1989; übersetzt von Johanna Kolf. ((Preisgekrönter Erstlingsroman um ein Mädchen, das eine Giftspinne im Puppenhaus beherbergt und zähmt.))
Sophie Schallingher, ”Das Schweigen der Wölfin”. 2003 TB Scherz; 8,90 Euro(D). ”Le silence du loup”, 1995; übersetzt von Johanna Kolf. ((Psychothriller um eine gepeinigte Ehefrau, die zurückschlägt.))
Alexandra Schwartzbrod, ”Denn es rächt sich alle Schuld”. Angekündigt für August 2005: TB Blanvalet; ca. 7,95 Euro(D). Übersetzt von Susanne van Volxem. ((Preisgekrönter Israel-Krimi um eine merkwürdige Attentatsserie.))
Thierry Serfaty, ”Der fünfte Patient”. 2004 TB Knaur; 7,90 Euro(D). ”Le cinquième patient”, 2001; übersetzt von Elsbeth Ranke. ((Frankokanadischer Krankenhaus-Thriller über die Auswüchse moderner experimenteller Medizin.))
Taiping Shangdi, "Das verbotene Lied". 2001 TB Heyne; vergriffen. "La sonate interdite", 1997; übersetzt von Alexandra von Reinhardt. ((China-1895-Historiokrimi um Konkubine Pfauenauge am Pekinger Kaiserhof. Der Autorenname ist ein Pseudonym.))
Taiping Shangdi, "Mord im Sommerpalast". 2002 TB Heyne; vergriffen. "La noyée du palais d'été", 1997; übersetzt von Alexandra von Reinhardt. ((Dito.))
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George Simenon
1.) Maigret-Krimis
2.) Romane ohne Maigret (Non-Maigrets)
3.) Sonstiges (Fiction und Non-Fiction, von Simenon selbst und von anderen Autoren zu Simenon)
Romane unter 1.) und 2.) in chronologischer Reihenfolge der Entstehungsdaten. Fast alle genannten Ausgaben sind Diogenes-TB-Neuausgaben nach 1997 (Beginn der neuen großen Simenon-Werkausgabe bei Diogenes). Teilweise handelt es sich dabei um nochmals für diese aktuelle Neuausgabe überarbeitete Übersetzungen, teilweise aber auch um unveränderte Nachdrucke aus der ersten großen Simenon-Werkausgabe bei Diogenes 1977-1994; die Verlagsangaben im Vorsatz der aktuellen Diogenes-TB-Neuausgaben sind diesbezüglich leider oft unklar bis irreführend.
Bibliographische Angaben: Deutscher Titel, Jahr der aktuellen Diogenes-TB-Neuausgabe (NA), Diogenes-TB-Nummer (detebe), deutscher Euro-Ladenpreis, Jahr der deutschsprachigen Erstausgabe (EA) (hier folge ich den Angaben im Vorsatz der aktuellen Diogenes-TB-Neuausgabe); Originaltitel, Entstehungsdatum, Verlag und Datum der Erstveröffentlichung (hier folge ich den Angaben im Anhang von Stanley G. Eskins "Simenon. Eine Biographie" (1999 TB Diogenes), die eigentlich übereinstimmen sollten mit den Angaben im Vorsatz und am Schluss der jeweiligen Diogenes-TB-Neuausgabe); Übersetzer.
Meine Markierung mit einem oder zwei Ausrufezeichen folgt normalerweise den Bewertungen in Sekundärwerken. In den Doppelklammer-Anmerkungen verweise ich wie üblich auf Einträge in "Roberts Krimitagebuch" (KTB), wenn ich einen Roman selbst gelesen habe. Grundsätzlich gilt: Von Simenon kann man eigentlich fast alles lesen!
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1.) Maigret-Krimis
(!) "Maigret und Pietr der Lette". NA 1999 (überarbeitet), detebe 20502, 6,90 Euro(D); EA 1959. "Pietr-le-Letton", Winter 1929/1930, Fayard 1931; übersetzt von Wolfram Schäfer. ((Zum Entstehungsdatum vermerkt die Diogenes-TB-Neuausgabe: "Delfzijl (Holland), an Bord der "Ostrogoth", September 1929". Dabei handelt es sich vermutlich um Simenons eigene Datierung. Jedenfalls ist der Roman unbestritten der allererste Maigret-Krimi. - KTB 30.08.1999.))
"Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet". NA 1997, detebe 20817, vergriffen; Neuauflage angekündigt für Juli 2005, ca. 7,90 Euro(D); EA 1961. "Monsieur Gallet décédé", Sommer 1930, Fayard 1931; übersetzt von Roswitha Plancherel. ((KTB 04.08.1997.))
"Maigret und der Gehängte von Saint-Pholien". NA 1998 (überarbeitet), detebe 20816, vergriffen; EA 1966. "Le pendu de Saint-Pholien", Winter 1930/1931, Fayard 1931; übersetzt von Sibylle Powell. ((KTB 15.08.1999.))
"Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes". NA 2001 (überarbeitet), detebe 20714, 6,90 Euro(D); EA 1948. "La tête d'un homme", Winter 1930/1931, Fayard 1931; übersetzt von Roswitha Plancherel. ((KTB 15.02.2001.))
(!) "Maigret und der gelbe Hund". NA 1999 (überarbeitet), detebe 20691, 6,90 Euro(D); EA 1958. "Le chien jaune", März 1931, Fayard 1931; übersetzt von Raymond Regh. ((KTB 04.-05.10.1999.))
(!) "Maigrets Nacht an der Kreuzung". NA 1999 (überarbeitet), detebe 21050, vergriffen; EA 1965. "La nuit du carrefour", April 1931, Fayard 1931; übersetzt von Annerose Melter. ((KTB 24.02.2002.))
"Maigret und das Verbrechen in Holland". NA 2001 (überarbeitet), detebe 20809, 6,90 Euro(D); EA 1960. "Un crime en Hollande", Mai 1931, Fayard 1931; übersetzt von Renate Nickel.
"Maigret am Treffen der Neufundländer". NA 2001 (überarbeitet), detebe 20717, vergriffen; EA 1966. "Au rendez-vous des terre-neuvas", Juli 1931, Fayard 1931; übersetzt von Annerose Melter.
"Maigret und das Schattenspiel". NA 2000 (überarbeitet), detebe 20734, vergriffen; EA 1959. "L'ombre chinoise", Dezember 1931, Fayard 1932; übersetzt von Claus Sprick.
(!) "Maigret bei den Flamen". NA 1998 (überarbeitet), detebe 20718, 6,90 Euro(D); EA 1964. "Chez les Flamands", Januar 1932, Fayard 1932; übersetzt von Claus Sprick. ((KTB 15.08.1999.))
Angekündigt für Juli 2005: ”Maigret und der geheimnisvolle Kapitän”. NA 2005 (überarbeitet), detebe 21180, ca. 7,90 Euro(D); EA 1955 (?). ”Le port des brumes”, Februar 1932, Fayard 1932; übersetzt von Annerose Melter.
"Maigret und der Verrückte von Bergerac". NA 1998 (überarbeitet), detebe 21429, vergriffen; EA 1963. "Le fou de Bergerac", März 1932, Fayard 1932; übersetzt von Hainer Kober.
"Maigret in der Liberty Bar". NA 2000 (überarbeitet), detebe 21376, vergriffen; Neuauflage 2004, 6,90 Euro(D); EA 1952. "Liberty-Bar", April 1932, Fayard 1932; übersetzt von Angela von Hagen.
"Maigret und die Keller des »Majestic«". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20735, 6,90 Euro(D); EA 1962. "Les caves du Majestic", Dezember 1939, Gallimard 1942 (im Sammelband "Maigret revient", zusammen mit zwei anderen Romanen); übersetzt von Linde Birk.
"Maigret contra Picpus". NA 2002 (überarbeitet), detebe 20736, 6,90 Euro(D); EA 1961. "Signé Picpus", Sommer 1941, Gallimard 1944 (im Sammelband "Signé Picpus", zusammen mit zwei anderen Romanen und fünf Erzählungen); übersetzt von Hainer Kober.
"Maigret und das Dienstmädchen". NA 2000 (überarbeitet), detebe 21220, 6,90 Euro(D); EA 1967. "Félicie est là", Mai 1942, Gallimard 1944 (im Sammelband "Signé Picpus", zusammen mit zwei anderen Romanen und fünf Erzählungen); übersetzt von Hainer Kober.
"Maigret regt sich auf". NA 2000 (überarbeitet), detebe 20820, vergriffen; Neuauflage angekündigt für Juli 2005, ca. 7,90 Euro(D); EA 1981. "Maigret se fâche", August 1945, Presses de la Cité 1948 (im Sammelband "Maigret se fâche", zusammen mit der Erzählung "La pipe de Maigret"); übersetzt von Wolfram Schäfer.
"Maigret macht Ferien". NA 2001 (überarbeitet), detebe 21485, vergriffen; Neuauflage angekündigt für Juli 2005, ca. 7,90 Euro(D); EA 1957. "Les vacances de Maigret", November 1947, Presses de la Cité 1949; übersetzt von Markus Jakob.
(!) "Maigrets erste Untersuchung". NA 1998 (überarbeitet), detebe 20501, 7,90 Euro(D); EA 1962. "La première enquête de Maigret", Oktober 1948, Presses de la Cité 1949; übersetzt von Roswitha Plancherel-Walter. ((Maigret als ehrgeiziger und unsicherer Jungpolizist: ein besonderes Vergnügen für fortgeschrittene Maigret-Fans. KTB 30.05.2002.))
"Mein Freund Maigret". NA 2001 (überarbeitet), detebe 20506, vergriffen; Neuauflage angekündigt für Juli 2005, ca. 7,90 Euro(D); EA 1955. "Mon ami Maigret", Februar 1949, Presses de la Cité 1949; übersetzt von Annerose Melter.
"Maigret und die alte Dame". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20503, 7,90 Euro(D); EA 1959. "Maigret et la vieille dame", Dezember 1949, Presses de la Cité 1950; übersetzt von Renate Nickel.
"Weihnachten mit Maigret". NA 1994 (Nachdruck der überarbeiteten NA 1986), detebe 22763, vergriffen; EA 1980 (im Sammelband "Maigret-Geschichten"). "Un Noël de Maigret", Mai 1950, Presses de la Cité 1950 (im Sammelband "Un Noël de Maigret", zusammen mit zwei anderen Erzählungen); übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Erzählung oder Kurzroman? Der vorliegende Text umfasst 93 Seiten. Und vielleicht ist es gar kein Krimi, sondern einfach eine Weihnachtsgeschichte?))
"Maigret als möblierter Herr". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20693, 6,90 Euro(D); EA 1957. "Maigret en meublé", Februar 1950, Presses de la Cité 1951; übersetzt von Wolfram Schäfer.
"Maigret und die Bohnenstange". NA 1998 (überarbeitet), detebe 20808, vergriffen; EA 1956. "Maigret et la Grande-Perche" (oder "Maigret et la grande perche"?), Mai 1951, Presses de la Cité 1951; übersetzt von Guy Montag.
"Maigret und der Mann auf der Bank". NA 1998 (überarbeitet), detebe 20504, vergriffen; EA 1954. "Maigret et l'homme du banc", September 1952, Presses de la Cité 1953; übersetzt von Annerose Melter.
"Hier irrt Maigret". NA 2001 (überarbeitet), detebe 20690, vergriffen; Neuauflage 2004, 7,90 Euro(D); EA 1958. "Maigret se trompe", August 1953, Presses de la Cité 1953; übersetzt von Elfriede Riegler. ((KTB 11.12.2001.))
"Maigret und die junge Tote". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20508, 6,90 Euro(D); EA 1958. "Maigret et la jeune morte", Januar 1954, Presses de la Cité 1954; übersetzt von Raymond Regh.
"Maigret amüsiert sich". NA 2001 (überarbeitet), detebe 20509, vergriffen; EA 1958. "Maigret s'amuse", September 1956, Presses de la Cité 1957; übersetzt von Renate Nickel.
"Maigret hat Skrupel". NA 2001 (überarbeitet), detebe 21806, vergriffen; EA 1959. "Les scrupules de Maigret", Dezember 1957, Presses de la Cité 1958; übersetzt von Ingrid Altrichter.
"Maigret und die widerspenstigen Zeugen". NA 1999 (überarbeitet), detebe 20716, 7,90 Euro(D); EA 1959. "Maigret et les témoins récalcitrants", Oktober 1958, Presses de la Cité 1959; übersetzt von Wolfram Schäfer.
"Maigret zögert". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20757, vergriffen; EA 1971. "Maigret hésite", Januar 1968, Presses de la Cité 1968; übersetzt von Annerose Melter.
"Maigret und der einsame Mann". NA 2000 (überarbeitet), detebe 21804, vergriffen; EA 1975. "Maigret et l'homme tout seul", Februar 1971, Presses de la Cité 1971; übersetzt von Ursula Vogel.
"Maigret und der Spitzel". NA 2000 (überarbeitet), detebe 21803, vergriffen; Neuauflage angekündigt für Juli 2005, ca. 7,90 Euro(D); EA 1975. "Maigret et l'indicateur", Juni 1971, Presses de la Cité 1971. ((KTB 26.02.2002.))
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2.) Romane ohne Maigret (Non-Maigrets)
”Das Gasthaus im Elsaß”. NA 2003 (überarbeitet), detebe 21425, 7,90 Euro(D); EA 1986 bei Diogenes. ”Le Relais d’Alsace”, Juli 1931, Fayard 1933; übersetzt von Angela von Hagen. ((Ein früher, nicht ganz geglückter Versuch, statt Maigret einen andern Kommissar zu nehmen; KTB 16.08.2003.))
"Das Haus am Kanal". NA 2000 (überarbeitet), detebe 21426, 7,90 Euro(D); EA 1986. "La maison du canal", Januar 1932, Fayard 1933; übersetzt von Ursula Vogel.
(!) "Die Verlobung des Monsieur Hire". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20681, 7,90 Euro(D); EA 1978. "Les fiançailles de Monsieur Hire", Herbst 1932, Fayard 1933; übersetzt von Linde Birk.
"Tropenkoller". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20673, vergriffen; Neuauflage angekündigt für August 2005, ca. 8,90 Euro(D); EA 1960. "Le coup de lune", Herbst 1932, Fayard 1933; übersetzt von Annerose Melter.
"Der Mann aus London". NA 2000 (überarbeitet), detebe 20813, vergriffen; Neuauflage angekündigt für August 2005, ca. 7,90 Euro(D); EA 1970. "L'homme de Londres", Herbst 1933, Fayard 1934; übersetzt von Stefanie Weiss.
"45 Grad im Schatten". NA 1997 (Nachdruck der EA 1987 bei Diogenes), detebe 21482, 7,90 Euro(D); EA 1987. "45° à l'hombre", Juni 1934, Gallimard 1936; übersetzt von Angela von Hagen.
(!!) "Das Testament Donadieu". NA 2000 (überarbeitet), detebe 21256, 13,90 Euro(D); EA 1985. "Le testament Donadieu", Juli/August 1936, Gallimard 1937; übersetzt von Eugen Helmlé.
(!) "Der Mörder". NA 1997 (überarbeitet?), detebe 20682, 7,90 Euro(D); EA 1977. "L'assassin", Dezember 1936, Gallimard 1937; übersetzt von Lothar Baier. ((KTB 04.08.1997.))
"Die Marie vom Hafen". NA 2000 (überarbeitet), detebe 21683, 7,90 Euro(D); EA 1989. "La Marie du port", Oktober 1937, Gallimard 1938; übersetzt von Ursula Vogel.
(!) "Der Mann, der den Zügen nachsah". NA 1997, detebe 20815, vergriffen; Sonderausgabe 2000 HC Diogenes (Kleinformat für 10,- Euro) ebenfalls vergriffen; EA 1970. 2004 HC Süddeutsche Zeitung Bibliothek; 4,90 Euro(D). "L'homme qui regardait passer les trains", Dezember 1936, Gallimard 1938; übersetzt von Linde Birk. ((Die Verlagsangaben zur Übersetzung sind unklar. Entweder handelt es sich um eine 1981 bei Diogenes erschienene Neuübersetzung, die zur aktuellen Neuausgabe 1997 unverändert nachgedruckt wurde; oder es handelt sich um eine Neuübersetzung von 1997.))
"Wellenschlag". NA 1999, detebe 23109, 7,90 Euro(D); EA 1979 bei Diogenes. "Le Coup-de-Vague", April 1938, Gallimard 1939; übersetzt von Ulrich Hartmann. ((Auch hier sind die Verlagsangaben zur Übersetzung unklar. Entweder handelt es sich um eine 1979 bei Diogenes erschienene Neuübersetzung, die zur aktuellen Neuausgabe 1999 unverändert nachgedruckt wurde; oder es handelt sich um eine Neuübersetzung von 1999.))
"Der Bürgermeister von Furnes". NA 1999 (überarbeitet), detebe 21209, 8,90 Euro(D); EA 1984 bei Diogenes. "Le bourgmestre de Furnes", Dezember 1938, Gallimard 1939; übersetzt von Hanns Grössel. ((Auch hier sind die Verlagsangaben im Vorsatz unklar. Was bitte soll der kursiv gedruckte Vermerk "Deutsche Erstausgabe" hier in dieser Taschenbuch-Neuausgabe?))
(!) "Die Witwe Couderc". NA 1997 (Nachdruck der EA 1982 bei Diogenes), detebe 21002, 8,90 Euro(D); EA 1982. "La veuve Couderc", Mai 1940, Gallimard 1942; übersetzt von Hanns Grössel.
"Die Wahrheit über Bébé Donge". NA 1997 (Nachdruck der NA 1978 bei Diogenes), detebe 20586, 7,90 Euro(D); EA 1959. "La vérité sur Bébé Donge", September 1940, Gallimard 1942; übersetzt von Renate Nickel.
"Der Bericht des Polizisten". NA 2001 (überarbeitet), detebe 21328, 8,90 Euro(D); EA 1987. "Le rapport du gendarme", September 1941, Gallimard 1944; übersetzt von Markus Jakob. ((Auch hier wieder: Was soll der Vermerk "Deutsche Erstausgabe" im Vorsatz dieser Taschenbuch-Neuausgabe?))
(!) "Der ältere Bruder". NA 2002 (überarbeitet), detebe 22454, 11,90 Euro(D); EA 1992 bei Diogenes. "L'aîné des Ferchaux", Dezember 1943, Gallimard 1945; übersetzt von Ingrid Altrichter. ((Auch hier wieder: Was soll der Vermerk "Deutsche Erstausgabe" im Vorsatz dieser Taschenbuch-Neuausgabe?))
"Drei Zimmer in Manhattan". NA 1997 (Nachdruck der NA 1978), detebe 20378, 8,90 Euro(D); EA 1959. Sonderausgabe 2004 HC Diogenes; 13,90 Euro(D). ”Trois chambres à Manhattan”, Januar 1946, Presses de la Cité 1946; übersetzt von Linde Birk.
(!!) "Der Schnee war schmutzig". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20372, vergriffen; EA 1960. "La neige était sale", März 1946, Presses de la Cité 1948; übersetzt von Willi A. Koch.
(!) ”Brief an meinen Richter”. NA 2005 (überarbeitet), detebe 20371, 7,90 Euro(D). ”Lettre à mon juge”, Dezember 1946, Presses de la Cité 1947; übersetzt von Hansjürgen Wille und Barbara Klau. ((Laut Simenon-Biograph Patrick Marnham ”eine seiner bedeutendsten Studien über sexuelle Eifersucht und Besessenheit”.))
(!) "Die Fantome des Hutmachers". NA 1998 (Nachdruck der EA 1982 bei Diogenes), detebe 21001, vergriffen; EA 1982. "Les fantômes du chapelier", Dezember 1948, Presses de la Cité 1949; übersetzt von Eugen Helmlé.
"Die grünen Fensterläden". NA 2002 (überarbeitet), detebe 20373, 8,90 Euro(D); EA 1953. "Les volets verts", Januar 1950, Presses de la Cité 1950; übersetzt von Alfred Günther.
"Die Zeit mit Anaïs". NA 2000 (überarbeitet), detebe 21329, 8,90 Euro(D); EA 1987 bei Diogenes. "Le temps d'Anaïs", November 1950, Presses de la Cité 1951; übersetzt von Ursula Vogel. ((Auch hier wieder: Was soll der Vermerk "Deutsche Erstausgabe" im Vorsatz dieser Taschenbuch-Neuausgabe?))
"Bellas Tod". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20376, vergriffen; Neuauflage 2005, 7,90 Euro(D); EA 1958. "La mort de Belle", Dezember 1951, Presses de la Cité 1952; übersetzt von Elisabeth Serelmann-Küchler.
"Antoine und Julie". NA 1997 (überarbeitet), detebe 21047, 8,90 Euro(D); EA 1983. "Antoine et Julie", Dezember 1952, Presses de la Cité 1953; übersetzt von Eugen Helmlé.
"Schlusslichter". TB 1982 Diogenes (EA), detebe 21010, 7,90 Euro(D). "Feux rouges", Juli 1953, Presses de la Cité 1953.
"Der große Bob". NA 1997 (überarbeitet, oder Nachdruck der NA 1978 bei Diogenes?), detebe 20585, 8,90 Euro(D); EA 1968. "Le grand Bob", Mai 1954, Presses de la Cité 1954; übersetzt von Linde Birk.
"Die Komplizen". NA 1998 (überarbeitet), detebe 20684, 8,90 Euro(D); EA 1959. "Les complices", September 1955, Presses de la Cité 1955; übersetzt von Stefanie Weiss. ((KTB 11.10.1998.))
"Im Falle eines Unfalls". NA 2001 (überarbeitet), detebe 20374, 8,90 Euro(D); EA 1958. "En cas de malheur", November 1955, Presses de la Cité 1956; übersetzt von Hansjürgen Wille und Barbara Klau.
Angekündigt für August 2005: ”Striptease”. NA 2005 (überarbeitet), detebe 21481, ca. 8,90 Euro(D); EA 1986. ”Strip-tease”, Juni 1957, Presses de la Cité 1957; übersetzt von Angela Glas.
”Der Präsident”. NA 2003 (überarbeitet), detebe 20675, 7,90 Euro(D); EA 1961. ”Le Président”, Oktober 1957, Presses de la Cité 1958; übersetzt von Renate Nickel. ((”Meisterwerk”, meint Simenon-Biograph Stanley G. Eskin.))
"Sonntag". NA 2001 (überarbeitet), detebe 20375, 7,90 Euro(D); EA 1960. "Dimanche", Juli 1958, Presses de la Cité 1959; übersetzt von Hansjürgen Wille und Barbara Klau.
"Die Großmutter". NA 1999 (überarbeitet), detebe 20379, vergriffen; EA 1960. "La vieille", Mai 1959, Presses de la Cité 1959; übersetzt von Linde Birk.
”Der Teddybär”. NA 2004 (überarbeitet), detebe 21682, 7,90 Euro(D); EA 1969 (als ”Der Plüschbär”). ”L’ours en peluche”, März 1960, Presses de la Cité 1960; übersetzt von Ingrid Altrichter.
"Betty". NA 2002 (überarbeitet), detebe 21057, 8,90 Euro(D). "Betty", Oktober 1960, Presses de la Cité 1961; übersetzt von Raymond Regh.
(!) "Der Zug". NA 2000 (überarbeitet), detebe 21480, vergriffen; EA 1963. "Le train", März 1961, Presses de la Cité 1961; übersetzt von Trude Fein.
"Die Glocken von Bicêtre". NA 1998 (überarbeitet), detebe 20678, 8,90 Euro(D); EA 1964. "Les anneaux de Bicêtre", Oktober 1962, Presses de la Cité 1963; übersetzt von Magda Kurz.
"Das blaue Zimmer". NA 2001 (überarbeitet), detebe 21121, 7,90 Euro(D); EA 1964. "Le chambre bleu", Juni 1963, Presses de la Cité 1964; übersetzt von Angela von Hagen.
"Der Mann mit dem kleinen Hund". NA 1998 (überarbeitet), detebe 20377, 7,90 Euro(D); EA 1964. "L'homme au petit chien", September 1963, Presses de la Cité 1964; übersetzt von Stefanie Weiss.
"Der kleine Heilige". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20676, vergriffen; Neuauflage angekündigt für August 2005, ca. 8,90 Euro(D); EA 1966. "Le petit saint", Oktober 1964, Presses de la Cité 1965; übersetzt von Trude Fein.
"Der Zug aus Venedig". 1988 TB Diogenes, detebe 21617, vergriffen; EA 1969. "Le train de Venise", Juni 1965, Presses de la Cité 1965.
"Der Tod des Auguste Mature". NA 1997 (überarbeitet), detebe 20987, 7,90 Euro(D); EA 1980 bei Diogenes. "La mort d'Auguste", März 1966, Presses de la Cité 1966; übersetzt von Anneliese Botond.
(!) "Die Katze". NA 2000 (überarbeitet), detebe 21378, vergriffen; EA 1971. "Le chat", Oktober 1966, Presses de la Cité 1967; übersetzt von Angela von Hagen.
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3.) Sonstiges (Fiction und Non-Fiction, von Simenon selbst und von anderen Autoren zu Simenon)
Georges Simenon, "Stammbaum". 2002 TB Diogenes / detebe 21217 (NA); 12,90 Euro(D). "Pedigree", geschrieben Dezember 1941 bis Januar 1943, veröffentlicht bei Presses de la Cité 1948; übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ((Autobiographische Familiengeschichte, geschrieben für den kleinen Sohn Marc, nachdem 1941 ein Arzt Simenon fälschlicherweise eröffnete, er habe nur noch zwei Jahre zu leben.))
Georges Simenon, "Als ich alt war. Tagebücher 1960-1963". 2002 TB Diogenes / detebe 22829 (NA); 11,90 Euro(D). "Quand j'était vieux", geschrieben Juni 1960 bis Februar 1963, veröffentlicht bei Presses de la Cité 1970; übersetzt von Linde Birk.
"Das Simenon Lesebuch", herausgegeben von Daniel Keel, Barbara Bauer und Anna von Planta. 2002 TB Diogenes / detebe 20500 (revidierte und auf 526 Seiten erweiterte NA); 10,90 Euro(D). ((Enthält fünf Erzählungen und dazu Gabriel García Márquez' Erzählung "Dieselbe Geschichte, nur anders", Simenons Briefwechsel mit André Gide, den autobiographischen Text "Brief an meine Mutter", einen Auszug aus "Simenon im Kreuzverhör", weitere kurze Texte von und über Simenon, sowie einen bio- und biblio- und filmographischen Anhang.))
Georges Simenon, "Meistererzählungen". 2000 TB Diogenes / detebe 21620 (NA, überarbeitet), 8,90 Euro(D). ((Enthält vier Maigret-Geschichten und sieben andere Erzählungen.))
Georges Simenon, "Das große Los. Drei Geschichten". 1994 TB Diogenes / detebe 22696 (EA); 6,90 Euro(D). "Trois Nouvelles inédites"; übersetzt von Günter Seib. ((Enthält drei Geschichten Simenons, die angeblich 40 Jahre lang verschollen waren: "Das große Los" / "Le grand lot", "Die Sängerin von der Pigalle" / "La chanteuse de Pigalle", "Der Krüppel mit der Holzbirne" / "L'invalide à la tête de bois".))
Georges Simenon, "Brief an meine Mutter". 1997 TB Diogenes (NA), detebe 70122, Kleinformat, vergriffen. Enthalten in: “Das Simenon Lesebuch”, siehe oben. "Lettre à ma mère", 1974; übersetzt von Trude Fein.
"Simenon auf der Couch. Fünf Ärzte verhören den Autor sieben Stunden lang". 1998 TB Diogenes / detebe 21658 (NA, überarbeitet); 7,90 Euro(D). "Simenon sur le gril"; übersetzt von Irène Kuhn. ((Mit einer Vita in 43 Bildern, einer Bibliographie und einer Filmographie. Das "Verhör" durch die Seelenärzte fand 1968 statt.))
Robert J. Courtine, "Simenon und Maigret bitten zu Tisch. Die klassischen französischen Bistrorezepte der Madame Maigret". 1997 TB Diogenes; vergriffen. "Simenon et Maigret passent à table"; übersetzt von Pierre F. Sommer.
"Carissimo Simenon - Mon cher Fellini. Der Briefwechsel zwischen Federico Fellini und Georges Simenon". Herausgegeben von Claude Gauteur und Silvia Sager, mit einem Vorwort von Claude Gauteur und einem Gespräch von Georges Simenon mit Federico Fellini; aus dem Italienischen und Französischen übersetzt von Linde Birk. 1997 HC Diogenes; vergriffen.
(!) Stanley G. Eskin, "Simenon. Eine Biographie". 1989 HC Diogenes; vergriffen. 1999 TB Diogenes / detebe 23122; vergriffen. "Simenon. A Critical Biography", 1987; aus dem Amerikanischen übersetzt von Michael Mosblech. ((Standardwerk, dummerweise zwei Jahre vor Simenons Tod erschienen, deshalb für die deutsche Ausgabe 1989 aktualisiert. Mit einem 62 Seiten starken bibliographischen Anhang.))
Maurizio Testa, "Maigret und der Fall Simenon". 2001 HC Residenz; 18,90 Euro(D). "Maigret et il caso Simenon", 1998; aus dem Italienischen übersetzt von Karin Fleischanderl. ((Kriminalroman, in dem Maigret das Leben eines gewissen Simenon durchleuchtet, um herauszufinden, ob dieser zum kulturellen Aushängeschild für dem französischen Staat taugt. Eine Hommage an den Meister.))
Georges Simenon, "Maigret et l'Inspecteur Malgracieux - Maigret und der Brummige Inspektor". TB dtv zweisprachig; 7,50 Euro(D). ((Erzählung, geschrieben 1946, erstveröffentlicht 1947 als "Maigret et l'Inspecteur Malchanceux"; auch enthalten in der Anthologie ”Morden wie Gott in Frankreich” und in detebe 21620: ”Meistererzählungen”; Achtung: verschiedene Übersetzungen.))
Und hier noch ein Link zu einem Vortragstext von Thomas Wörtche, wo er sehr schön darlegt, wie Simenon alle (Krimi-) Kategorien sprengt: www.kaliber38.de/woertche/einzelteile/simenon.htm
Noch eine Anmerkung, der Vollständigkeit halber: Im Simenon-Jahr 2003 (100. Geburtstag!) hat der Diogenes Verlag insgesamt zwölf Maigrets und zwölf Non-Maigrets neu herausgebracht. Meist handelt es sich dabei aber um erst kürzlich vergriffene Titel der großen Neuausgabe, alle einfach mit neuen Einbandfotos versehen, immerhin teilweise zum günstigeren Ladenpreis 6,90 Euro(D) statt bisher 7,90 Euro(D).
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Albert Spaggiari, "Die Kloaken zum Paradies. Ein Bericht über den »Coup von Nizza«". 1987 PB Edition Tiamat; vergriffen. 1990 TB Fischer; vergriffen. "Les égouts du paradis", 1978; übersetzt von Wolfgang Rentz; mit einem 22-seitigen Nachwort von Klaus Bittermann: "Der Gangster als Volksheld". ((Thrillerhafte Reportage über einen spektakulären (und höchst populären!) Bankraub im Juli 1976 in Nizza. Spaggiari war offenbar das Gehirn der Bande, wurde nach kurzer Zeit verhaftet, schrieb schnell dieses Buch und floh 1977 wieder in die Freiheit.))
Morgan Sportès, "Der Lockvogel". 1996 TB Knaur; vergriffen. "L'appât", 1990; übersetzt von Angelika Weidmann. ((Reportagenhafter Thriller nach einem authentischen Fall. Verfilmt von Bertrand Tavernier.))
Stanislas-André Steeman, "Die schlafende Stadt". 1953 Erstauflage TB Goldmann, 1997 Neuauflage TB Goldmann; vergriffen. "Le mannequin assassiné", 1930; übersetzt von Friedrich Pütsch. ((Wie sein noch größerer Kollege Simenon, war auch Steeman (1908-1970) eigentlich Belgier und avancierte in den 30er Jahren zum populären französischen Krimi-Klassiker. Anders jedoch als der völlig eigenständige Simenon, schrieb Steeman oft schwungvolle komödiantische Rätselkrimis, in humoristischer bis parodistischer Anlehnung an die angelsächsische Tradition. KTB 18.10.1997.))
Stanislas-André Steeman, "Die Nacht vom 12. zum 13.". 1953 Erstauflage TB Goldmann, 1998 Neuauflage TB Goldmann; vergriffen. "La nuit du 12. au 13.", 1931; übersetzt von Friedrich Pütsch.
Stanislas-André Steeman, "Herr Wenz spielt aus". 1953 TB Goldmann, 1998 Neuauflage TB Goldmann; vergriffen. "Les atouts de M. Wenz", 1932; übersetzt von Fritz Pütsch.
Stanislas-André Steeman, "Die lieben kleinen Bestien". 1969 Erstauflage TB Goldmann, 1997 Neuauflage TB Goldmann; vergriffen. "Dix-huit fantômes", 1961; übersetzt von Hannes W. A. Schoeller. ((Detektivkrimi à la Léo Malet, aber leichter, netter, harmloser; vergnüglicher Eskapismus, frivol und witzig; verfilmt mit Jean Marais und Jeanne Moreau. KTB 03.04.1997.))
Eugène Sue, "Die Geheimnisse von Paris". 1988 TB Insel, drei Bände mit insgesamt 2006 Seiten Dünndruckpapier, mit zeitgenössischen Schwarzweiß-Illustrationen, mit einem 14-seitigen Nachwort des Übersetzers; vergriffen. "Les mystères de Paris", 1843; übersetzt von Hellmut Kossodo. ((Klassischer Vorläufer der Kriminalliteratur. Monumentaler Fortsetzungsroman aus der Pariser Halb- und Unterwelt um 1838. Zentrales Werk der französischen Populärliteratur; beispielsweise wusste in den 1950er Jahren jeder, worauf Léo Malet sich bezog mit seiner Krimi-Reihe "Les Nouveaux Mystères de Paris". Fazit von Hellmut Kossodos Nachwort: "Alles in allem sind die GEHEIMNISSE VON PARIS mehr als ein bloßer Abenteuer- und Schauerroman. Sie sind der Beginn eines Literaturgenres, aus dem der Sozialroman, die Reportage und der Kriminalroman hervorgegangen sind." --- Achtung beim Buchkauf! Diese Insel-TB-Ausgabe hier ist ungekürzt! Es gab auch, zuletzt als TB bei dtv, gekürzte Ausgaben ohne editorische Anmerkungen zur Textgestalt!))
Dominique Sylvain, "Blutschwestern". 1998 TB Rotbuch; vergriffen. "Soeurs de sang", 1997; übersetzt von Olga Linz. ((Frauenkrimi; eine Detektivin zwischen Blut, Drogen und Virtual Reality. KTB 22.-28.11.1998.))
Maud Tabachnik, "Sommer der Rache". 1998 HC Elster; vergriffen. 2000 TB dtv; 9,00 Euro(D). "Un été pourri", 1994; übersetzt von Gabriela Zehnder. ((Sommerhitze, Sex und Männerleichen in Boston, USA. Ein ziemlich schwacher Frauenkrimi, der allzu typisch den englischsprachigen Vorbildern hinterher hinkt.))
Sami Tchak, ”Scheiß Leben”. 2004 HC Zebu; 22,00 Euro(D). ”Place des fêtes”; übersetzt von Uta Goridis und Nicole Gabriel. ((Kein Kriminalroman, eher ein Milieu-Roman über afrikanische Einwanderer in Paris.))
Habib Tengour, ”Der Fisch des Moses”. 2004 HC Haymon; 19,90 Euro(D). ”Le poison de Moïse”, 2001; übersetzt von Regina Keil-Sagawe. ((Wahrscheinlich kein Krimi, aber ein Roman um junge Algerier im Afghanistan-Krieg und anschließend in Paris, wo die Hauptfigur laut Verlagstext schließlich ”in einen irrwitzigen Strudel aus Elend, Erpressung, Gewalt und Mord hineingezogen” wird.))
Olivier Thiébaut, "Pulp mag keine Köter". 1998 TB Wunderlich/Rowohlt; vergriffen. "Les pieds de la dame aux clebs", 1996; übersetzt von Angelika Weidmann. (("Pulp" # 5; siehe Extra-Kolumne hier auf der UFO-Homepage.))
Danielle Thiéry, "Was die Nacht verbirgt". 1998 HC Kabel; vergriffen. 2003 TB Piper; vergriffen. "Le sang du bourreau", 1996; übersetzt von Matthias Bernhard. ((Frauenkrimi: Pariser Kommissarin jagt Serienkiller. KTB 20.-21.12.1999.))
Danielle Thiéry, "Der tödliche Charme des Doktor Martin". 2002 TB Aufbau; 9,50 Euro(D). Original: "Affaire classée", 2001; übersetzt von Sabine Schwenk. ((Kommissarin Edwige Marion gräbt einen alten ungelösten Kindermordfall wieder aus.))
Danielle Thiéry, ”Der letzte Klient des Maître Renoir”. 2003 TB Aufbau; 9,50 Euro(D). ”Origine inconnue”, 2001; übersetzt von Sabine Schwenk. ((Dritter Fall für Edwige Marion.))
Danielle Thiéry, ”Die fatale Lust der Mademoiselle Julie”. 2004 TB Aufbau; 9,95 Euro(D). ”Et pire, si affinités …”, 1999; übersetzt von Sabine Schwenk. ((Vierter Fall für Edwige Marion, deren neuer Kollege und Liebhaber ein Serienvergewaltiger sein könnte ...))
Danielle Thiéry, ”Die verhängnisvolle Liebe der Madame Claude”. Angekündigt für Juni 2005: TB Aufbau; ca. 8,95 Euro(D). Übersetzt von Sabine Schwenk. ((Fünfter Fall für Edwige Marion.))
Gabrielle Thorau, ”Die Nebel von Winram”. Angekündigt für Juni 2005: TB Fischer; ca. 7,90 Euro(D). Übersetzt von Christine Strüh. ((Eher Horror als Krimi?))
(!) Tito Topin, "Casablanca im Fieber". 1991 PB Edition Tiamat; vergriffen. "55 de fièvre", 1983; übersetzt von Holger Fock. ((Furioser Casablanca-Thriller, der 1955 spielt, am Vorabend des französischen Rückzugs aus Marokko. Ausgezeichnet mit dem Prix Mystère de la Critique 1984.))
(!) Tito Topin, "Im letzten Akt fließt immer Blut". 1990 PB Edition Tiamat; vergriffen. "Un gros besoin d'amour", 1989; übersetzt von Holger Fock. ((Toller Paris-Thriller, rasant, hart, melancholisch, noir. Ausgezeichnet mit dem Grand Prix de Littérature Policière 1988.))
(!) Tito Topin, "Tchatcha Nouga". 1991 PB Edition Tiamat; vergriffen. "Tchatcha Nouga", 1984; übersetzt von Maria Hoffmann-Dartevelle. ((Alle drei Topins sind großartige Noir-Krimis. Siehe auch Roberts Krimitip "Romans noirs: Tito Topin und Frédéric Fajardie", hier auf der UFO-Homepage.))
Roland Topor, "Der Mieter". 1977 TB Diogenes; vergriffen. "Le locateur chémérique", 1964.
Frédérick Tristan, "Das Geheimnis des Vatikans". TB Bastei-Lübbe; vergriffen. "L'Enigme du Vatican", 1995.
Fred Vargas, ”Im Schatten des Palazzo Farnese”. 2003 TB Aufbau; 8,50 Euro(D). ”Ceux qui vont mourir te saluent”, 1994; übersetzt von Tobias Scheffel. ((Vom deutschen Verlag nachgereichtes Erstlingswerk; spielt leider in Rom statt wie die späteren erfolgreichen Krimis in Frankreich, aber drei Pariser Studenten und andere skurrile Figuren kommen auch hier schon vor.))
(!!) Fred Vargas, "Die schöne Diva von Saint-Jacques". 1999 TB Aufbau; 7,95 Euro(D). "Debout les morts", 1995; übersetzt von Tobias Scheffel. ((Prix du roman policier de la ville du Mans 1995. LES CRIMES DE L'ANNEE lobte: "Fred Vargas nous dépeint l'univers poétique de trois personnages lunaires et terriblement attachants." - Ein wunderbarer Krimi! KTB 08.-11.01.2000.))
(!) Fred Vargas, "Der untröstliche Witwer von Montparnasse". 1999 TB Aufbau; 8,50 Euro(D). "Sans feu ni lieu", 1997; übersetzt von Tobias Scheffel. ((Folgeroman von "Die schöne Diva ...", mit einem weiteren Abenteuer der "vier Evangelisten". KTB 29.05.2001.))
(!!) Fred Vargas, "Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord". 2000 TB Aufbau; 7,95 Euro(D). "L'Homme aux cercles bleus", 1991; übersetzt von Tobias Scheffel. ((Prix du festival de Saint-Nazaire 1992. LES CRIMES DE L'ANNEE lobte: "Un extraordinaire roman, sensible et poétique, aux dialogues proches du non-sens et aux situations les plus inattendues." Mysteriöse Kreidekreise im 5. Arrondissement kündigen eine Untat an, befürchtet Kommissar Adamsberg intuitiv. Schöner Paris-Krimi! KTB 22.05.2000.))
(!) Fred Vargas, "Bei Einbruch der Nacht". 2000 HC Aufbau; vergriffen. 2002 TB Aufbau; 8,50 Euro(D). "L'Homme à l'envers", 1999; übersetzt von Tobias Scheffel. ((Auf deutsch der zweite Roman um Kommissar Adamsberg, der diesmal in den provenzalischen Alpen ermittelt, wo auch seine große unglückliche Liebe den mörderischen Wolfsmann jagt. Wunderbar! KTB 27.05.2001.))
(!) Fred Vargas, "Das Orakel von Port-Nicolas". 2001 HC Aufbau; 18,50 Euro(D). 2003 TB Aufbau; 8,50 Euro(D). "Un peu plus loin sur la droite", 1996; übersetzt von Tobias Scheffel. ((Bretagne-Krimi, in dem das Personal der bisherigen Krimis teilweise zusammengeführt wird: Ex-Inspektor Kehlweiler, "der Deutsche", ermittelt hier zusammen mit dem jungen Historiker Marc Vandoosler in einem Fall, den er selbst nur vermutet aufgrund eines winzigen Indizes. Großartig! KTB 23.12.2001. Ach, ich liebe Fred Vargas! Und ich danke ihrem guten Freiburger Übersetzer Tobias Scheffel!))
(!) Fred Vargas, ”Fliehe weit und schnell”. 2003 HC Aufbau; 22,00 Euro(D). 2004 TB Aufbau; 8,95 Euro(D). ”Pars vite et reviens tard”, 2001; übersetzt von Tobias Scheffel. ((Ein weiterer skurriler Paris-Krimi mit Kommissar Adamsberg. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis 2004!))
Fred Vargas, ”Der vierzehnte Stein”. Angekündigt für März 2005: HC Aufbau; ca. 22,90 Euro(D). ”Sous les vents de Neptune”, 2004; übersetzt von Julia Schoch. ((Ein weiteres Mal Kommissar Adamsberg.))
(!) Jean Vautrin, "Billy-ze-Kick". 1987 PB Rotbuch; vergriffen. 1991 TB Rotbuch; vergriffen. 1999 TB Rowohlt; vergriffen. "Billy-ze-Kick", 1974; übersetzt von Christiane Kayser.
(!) Jean Vautrin, "Bloody Mary". 1988 PB Rotbuch; vergriffen. 1992 TB Rotbuch; vergriffen. 1999 TB Rowohlt; vergriffen. "Bloody Mary", 1979; übersetzt von Marie Luise Knott. ((Beide Romane Vautrins sind erstklassig!))
(!) Pierre Véry, "Böser Traum um braches Land". 1990 HC Elster; vergriffen. "L'Inconnue du terrain vague", 1943; übersetzt von Wolfgang Rentz; mit einem Vorwort von Rudolf Brenner. ((Klassiker des poetischen, märchenhaften und doch gesellschaftskritisch realistischen Provinz-Krimis. Ein wunderbares Buch, leider nie als TB veröffentlicht.))
Jacques Vettier, "In eigener Sache". 2000 TB Grafit; 9,40 Euro(D). "Juge et partie", 1994; übersetzt von Christel Kauder. ((Erstlingsroman, ziemlich guter Thriller um eine junge Untersuchungsrichterin in Nizza. KTB 07.10.2002.))
Boris Vian, "Ich werde auf eure Gräber spucken". TB Wagenbach (Neuauflage); 8,50 Euro(D). "J'irai cracher sur vos tombes", 1946; übersetzt von Eugen Helmlé. ((Provozierend, pseudo-amerikanisch ultra-hardboiled, parodistisch, surrealistisch überdreht, verrückt noir.))
Boris Vian, "Tote haben alle dieselbe Haut". TB Wagenbach (Neuauflage); 8,50 Euro(D). "Les morts ont tous la même peau", 1947; übersetzt von Asma Semler. ((Dito.))
Boris Vian, "Wir werden alle Fiesen killen". TB Wagenbach (Neuauflage); 9,90 Euro(D). "Et on tuera tous les affreux", 1948; übersetzt von Eugen Helmlé. ((Dito.))
Boris Vian, "Die kapieren nicht". TB Wagenbach (Neuauflage); 8,90 Euro(D). "Elles se rendent pas compte", 1950; übersetzt von Hanns Grössel. ((Dito.))
Boris Vian, "Aufruhr in den Andennen". TB Wagenbach (Neuauflage); 7,50 Euro(D). "Trouble dans les andains", 1966; übersetzt von Wolfgang Sebastian Baur. ((Vians erster Roman von 1943. Sprachverspielter surrealistischer Krimi oder Abenteuerroman, zwischen James Hadley Chase, französischer Trivialliteratur der Jahrhundertwende und Alfred Jarry.))
((P.S. zu Boris Vian: Seine Werke in Einzelausgaben sind auf deutsch erstmals um 1980 herum bei Zweitausendeins erschienen. Sie waren lange Zeit nur exklusiv im Versand oder in den Läden von Zweitausendeins erhältlich, nicht im normalen Sortimentsbuchhandel. Diese wunderschönen gebundenen Zweitausendeins-Ausgaben werden auch immer wieder neu aufgelegt.))
(!) Jean-François Vilar, "Affenpassage". 1993 HC Beck & Glückler; vergriffen? 1996 TB Rowohlt; vergriffen. "Passage des singes", 1984; übersetzt von Klaus Laabs. ((Politthriller um den Pariser Fotografen Victor Blainville.))
Jean-François Vilar, "Palazzo Calonna". 1991 HC Beck & Glückler; vergriffen. 1994 TB Rowohlt; vergriffen. "Etat d'urgence", 1985; übersetzt von Christel Kauder. ((Venedig-Politthriller um einen Filmemacher. Siehe auch Roberts Krimitip hier auf der UFO-Homepage.))
Jean-François Vilar, "Bastille Tango". 1990 HC Beck & Glückler; vergriffen? 1995 TB Rowohlt; vergriffen. "Bastille Tango", 1986; übersetzt von Christel Kauder. ((Politthriller um den Pariser Fotografen Victor Blainville.))
(!) Jean-François Vilar, "Djemila". 1989 HC Beck & Glückler; vergriffen? 1995 TB Rowohlt; vergriffen. "Djemila", 1988; übersetzt von Christel Kauder. ((Politthriller und zugleich ein melancholischer Algerien-Roman.))
Jean-François Vilar, "Die Maßlosen". 1995 HC Beck & Glückler; vergriffen? "Les Exagérés", 1989; übersetzt von Christel Kauder. ((Politkrimi um den Fotografen des Pariser Revolutionsmuseums.))
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P.S.: Faux amis et faits divers
Nicht französisch sind die Originaltitel der folgenden Autoren und Autorinnen: Jacques Berndorf, Michael Bond ("Monsieur Pamplemousse"-Krimis), Anne Chaplet, Louis Charbonneau, Nicholas Condé, Jerome Charyn, Daniel Chavarria, Sky du Mont, Sarah Dunant, Pierre Frei, Rebecca Gablé, Hans Peter Gansner (Deutschschweizer mit französischer Kommissarin als Heldin), Paul Gill (”Französische Verführung”), Roger Graf, Alexandra von Grote (Frankreich-Krimis um Florence Labelle, neuerdings eine zweite Serie um Maurice LaBréa), Jan Guillou, Tim Krabbé, Paul Lascaux, John Le Carré, Anne D. LeClaire, Claire Macquet, Marcel Montecino, Marie-Jo Morell (Pseudonym von Doris Gercke), DBC Pierre, Paul Theroux, Marcel Valmy, ...
Et pour tous les vrais amis du néopolar: Einen ziemlich französischen Stil pflegen die Autoren Marc Behm ("Durchgeknallt", "Das Auge"), Lars Becker ("Kalte Sonne", "Amigo"), Ulf Miehe ("Puma"), ...
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Robert Schekulin, UFO Buchhandlung Freiburg, www.ufo-freiburg.de
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